So binden Sie ein Klimagerät optimal in Ihr Smart-Home ein

Alexa, Siri, Hue und Co sind in immer mehr Haushalten vertreten und ermöglichen das Steuern verschiedenster Geräte.
Wieso also nicht auch im Sommer die Temperatur und ein mobiles Klimagerät über das Smart-Home steuern?

Smart-Home-Funktionalität für Klimageräte nachrüsten

Leider sind die wenigsten Geräte von Haus aus mit einer Alexa-Anbindung oder sonstigen Smart-Home-Schnittstellen ausgestattet.Trotzdem kann man diese auf verschiedenste Weisen in das eigene Smart-Home einbinden.

So kann beispielsweise eine schaltbare Steckdose vor das Klimagerät geschaltet werden.
In Kombination mit einem Thermometer, das ebenfalls in das Heimsystem eingebunden ist, lässt sich so eine Klimaautomatik nachbilden. Das heißt, das Klimagerät läuft so lange, bis das Thermometer die eingestellte Temperatur erreicht.

Ist der Raum entsprechend heruntergekühlt, wird die schaltbare Steckdose und damit das Klimagerät abgeschaltet.
 Steigt die Temperatur wieder an wird das Gerät nach einem zuvor definierten Grenzwert wieder eingeschaltet.

Klimaautomatik Marke Eigenbau

Besonders praktisch ist diese Vorgehensweise bei Geräten, die über keine eigene Klimaautomatik verfügen.

So erreichen Sie die Möglichkeit, die Laufzeiten des Klimagerätes zentral zu steuern. Besonders bei günstigen Geräten (in der Regel Klimageräte ohne Abluftschlauch) lässt sich so ein erheblicher Komfortgewinn realisieren.Auch Luftentfeuchter und Luftkühler sind nach diesem Prinzip in das eigene Smart-Home integrierbar.

Weitere Komfortfunktionen sind möglich

Ganz abgesehen von den genannten Vorteilen, gibt es noch eine Reihe weiterer Komfortfunktionen, die sich durch eine Einbindung eines Klimagerätes in Ihr Smart-Home-System ergeben. Zu nennen wäre hier z.B. eine Steuerung von Unterwegs oder eine Timer-Steuerung, die das Gerät nach einer fest definierten Betriebszeit ausschaltet.

Das ist besonders vorteilhaft, wenn ein Schlafraum klimatisiert werden soll.

Wenn man nämlich ein Klimagerät abends beim Schlafengehen anschaltet und dann einschläft, ist die Gefahr, dass man am nächsten Morgen mit einer kapitalen Erkältung aufwacht gar nicht so gering.
Abgesehen von der Erkältungsgefahr ist der durchgängige Betrieb auch ökologisch und vor dem Hintergrund steigender Stromkosten vollkommen widersinnig.
Neben der Möglichkeit der Realisierung durch eine eigene Lösung mittels schaltbarer Steckdose gibt es bereits Smart-Home-Systeme.

Die Hersteller reagieren


Auch die Hersteller mobiler Klimageräte wachen langsam aber sicher auf. So kommen nach und nach immer mehr Geräte auf den Markt, die sich zum Beispiel via WLAN in das Smart-Home integrieren lassen.
Ein automatischer Timer oder eine Klimaautomatik gehört ebenfalls immer mehr zum guten Ton.

Mediennerd
Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.