Frieda

Frieda ist ein Buch aus dem Braumüller Verlag und erschien am 3. Oktober 2022.

 Frieda

1926: Frieda wächst in ärmlichen Verhältnissen in einem überschaubaren Ort auf. Überschaubar ist auch ihr Lebensweg als eines von fünf Geschwistern, mit einer Mutter, die die Familie ob ihrer frühen schweren Krankheit nicht zusammenhalten kann, und eines tyrannischen Vaters, der die Töchter in jeglicher Hinsicht als sein Eigentum ansieht. Früh lernt Frieda, dass ihr das Leben nichts schenken wird und dass sie sich das, was sie möchte, nehmen muss. 2007: Frieda liegt im Sterben und erinnert sich an Ereignisse ihres Lebens: an ihre vom Krieg überschattete Jugend, ihre glücklose Ehe und an ihr Kind, das sie instrumentalisiert hat. Und an Grete, ihre Jugendfreundin, die oft mehr war als eine Freundin. In rhythmischer Sprache, einem Totenlied gleich, erzählt Isabella Feimer Friedas Geschichte. Sie ist ein Heimkehren in eine Fiktion, die sich aus dem Trümmerhaufen der Zeit formt.

Eine Art Liebeserklärung an die eigene Großmutter in dieser fiktiven Geschichte, die dann doch scheinbar wieder mehr Ähnlichkeit zu dem Leben der Großmutter hat als angenommen wird, so zumindest der Eindruck nach den Worten der Autorin am Ende des Buchs. Ich fand die Geschichte gelungen, sie zeigt einfach ein durchaus schweres Leben einer nicht so ganz einfachen Person, ein Leben wie es wahrscheinlich sehr oft stattgefunden hat zu der jeweiligen Zeit. Das berührt auch innerlich irgendwie. Man hat es sehr schnell gelesen, ich kann euch empfehlen einfach selbst mal reinzuschauen, es lohnt sich.

Frieda

7.8

Aufmachung

8.2/10

Umfang

7.0/10

Schreibstil

8.3/10

Umsetzung

7.7/10

Hat mir besonders gefallen

  • Man kommt ins Nachdenken
  • Sehr emotional
  • Ein gutes Buch
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Information

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