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Europa Universalis V: Across the Pillars

Europa Universalis V: Across the Pillars (Paradox Interactive)

Oktober 2026

Bestimmt über das Schicksal der strategisch wichtigen Straße von Gibraltar und die Zukunft der Iberischen Halbinsel in Across the Pillars, einem Chronicle Pack für Europa Universalis V.
Entwickler: Paradox Tinto
Genre: Globalstrategie
78%
Spielspaß
76%
Wiederspielbarkeit
75%
Langzeitmotivation
80%
Grafik
73%
Umsetzung
xxx


72%

Zwischen zwei Kontinenten entscheidet sich die Welt

Die Straße von Gibraltar ist auf einer Weltkarte kaum mehr als ein schmaler Spalt zwischen Europa und Afrika. Historisch war genau dieser kleine Streifen Wasser jedoch ein strategischer Schlüsselpunkt, an dem Religion, Handel, Dynastien und militärische Interessen aufeinanderprallten. Wer diese Meerenge kontrollierte, blickte gleichzeitig auf den Atlantik, das Mittelmeer, die Iberische Halbinsel und Nordafrika. Eigentlich also perfektes Material für Europa Universalis V.

Genau dort setzt Across the Pillars an. Das am 28. Oktober 2026 erschienene Chronicle Pack konzentriert sich auf Kastilien beziehungsweise das spätere Spanien, Granada und Marokko und erweitert deren historische Entwicklung erheblich. Neue Situationen, Entscheidungen, Verwaltungsmöglichkeiten, technologische Fortschritte und Ereignisse sollen dafür sorgen, dass sich eine Partie in dieser Region weniger wie eine gewöhnliche Kampagne mit anderem Startpunkt und stärker wie eine eigene historische Geschichte anfühlt.

Das gelingt tatsächlich. Mein größtes Problem mit Across the Pillars liegt deshalb nicht darin, dass Paradox Tinto schlechte Inhalte gebaut hätte. Es liegt vielmehr darin, wie viel davon ich für 19,99 Euro bekomme.

Die Schlacht um die Meerenge bildet den Mittelpunkt

Die wichtigste neue Mechanik ist die historische Situation Battle of the Strait. Im Mittelpunkt steht der Konflikt zwischen Kastilien, dem marinidischen Marokko und Granada um die Kontrolle Südiberiens und der Straße von Gibraltar. Damit bekommt die politische Lage zu Beginn einer entsprechenden Partie deutlich mehr Struktur als zuvor.

Neue Entscheidungen, Kabinettsaktionen, Länderinteraktionen und Ereignisse begleiten diesen Konflikt. Dadurch fühlt sich die Auseinandersetzung nicht einfach wie irgendein Krieg an, bei dem ich Provinzen besetze und anschließend einen Friedensvertrag unterschreibe. Vielmehr entsteht ein längerfristiger Machtkampf, bei dem politische und militärische Entscheidungen miteinander verbunden sind.

Gerade Granada profitiert davon. Eine Partie mit einem historisch bedrohten kleineren Staat lebt davon, dass sich diese Bedrohung auch spielmechanisch besonders anfühlt. Wenn ich lediglich dieselben Systeme wie überall sonst benutze, verliert eine solche Ausgangslage schnell ihre historische Persönlichkeit. Across the Pillars gibt dieser Region deutlich mehr davon.

Nach Gibraltar wartet das Goldene Zeitalter

Besonders sinnvoll finde ich, dass die Geschichte nicht einfach endet, sobald die unmittelbare Auseinandersetzung entschieden ist. Der Sieger der Schlacht um die Meerenge kann anschließend in die neue Situation Golden Century übergehen. Damit verschiebt sich der Blick vom regionalen Konflikt auf größere Machtprojektion.

Kastilien und Marokko erhalten dabei eigene Wege, und die Situation berücksichtigt unter anderem europäische Dominanz, koloniale Dominanz und verschiedene Konfliktpunkte. Dazu kommen weitere Ereignisse sowie Möglichkeiten wie die Regierungsreform Crown of Al-Andalus oder die Entscheidung, Córdoba wiederherzustellen.

Das ist genau die Art von historischem Alternativszenario, die ich bei Europa Universalis mag. Geschichte dient als Ausgangspunkt, aber nicht als Käfig. Marokko muss nicht brav danebenstehen, während Spanien eine Weltmacht aufbaut. Granada muss nicht zwangsläufig verschwinden, nur weil es historisch so geschah.

Wenn meine Entscheidungen dazu führen, dass sich die Machtverhältnisse vollkommen anders entwickeln, entsteht genau diese Mischung aus historischer Simulation und alternativem Geschichtsbuch, die die Serie seit Jahrzehnten trägt.

Die Iberische Hochzeit wird deutlich interessanter

Auch die bekannte Iberian Wedding wurde für Besitzer des DLCs erweitert. Statt ausschließlich auf einen vorherbestimmten Zusammenschluss hinzuarbeiten, kann sich die entstehende iberische Macht stärker zentralisieren oder in Richtung eines föderalen Staates entwickeln. Neue Gesetze und politische Entscheidungen begleiten diesen Prozess.

Das klingt zunächst nach einem kleinen Detail, ist innerhalb einer langen Kampagne aber ziemlich wichtig. Solche Ereignisse verändern schließlich nicht nur irgendeinen kurzfristigen Bonus, sondern beeinflussen, welche Art von Staat sich über Jahrzehnte beziehungsweise Jahrhunderte entwickelt.

Gerade bei Kastilien beziehungsweise Spanien war mir deshalb wichtig, dass Across the Pillars nicht einfach weitere historische Ereignisfenster hinzufügt. Ein DLC dieser Art muss Möglichkeiten schaffen, mit Geschichte zu interagieren. Genau das funktioniert hier an einigen Stellen ziemlich gut.

Bürokratie klingt langweilig – ist aber spielerisch wichtig

Zwölf neue iberische und acht neue maghrebinische Bürokratieoptionen gehören ebenfalls zum Paket. Hinzu kommen Dutzende regionale technologische Fortschritte sowie zusätzliche historische Ereignisse für Kastilien beziehungsweise Spanien, Portugal, Aragón, Navarra, Marokko, Granada und andere Staaten Nordafrikas.

Das liest sich weniger spektakulär als Schatzflotten oder Kriege um Gibraltar. Für ein Grand-Strategy-Spiel können solche Systeme langfristig aber sogar interessanter sein, weil sie regelmäßig in Entscheidungen hineinspielen.

Vor allem gefällt mir, dass Nordafrika nicht einfach nur als Nebenschauplatz behandelt wird. Schon der Titel könnte leicht vermuten lassen, dass es hauptsächlich um Spanien geht und Marokko lediglich die andere Seite des Konflikts darstellen soll. Tatsächlich erhält auch die maghrebinische Seite zusätzliche Verwaltungsoptionen, Ereignisse und technische Entwicklungen.

Genau dadurch wird die Region insgesamt glaubwürdiger.

Expeditionen passen hervorragend in diese Epoche

Eine weitere Besonderheit sind exklusive Expeditionen mit Erkundungsreisen, Goldkarawanen und Schatzflotten. Expeditionen selbst gehören allerdings nicht vollständig zum DLC, sondern wurden als grundlegendes System mit dem kostenlosen Update 1.4 eingeführt. Across the Pillars ergänzt dafür spezielle regionale Expeditionen.

Das ist grundsätzlich eine sinnvolle Aufteilung. Charaktergeführte Expeditionen in entfernte Gebiete passen perfekt zum historischen Zeitraum, besonders sobald europäische und nordafrikanische Staaten zunehmend über ihre unmittelbaren Grenzen hinausblicken.

Schatzflotten und Goldkarawanen passen außerdem sehr gut zur wirtschaftlichen Seite von Europa Universalis. Es geht eben nicht nur darum, einen Fleck auf der Karte zu entdecken. Erkundung muss anschließend politische und wirtschaftliche Konsequenzen haben.

Gerade wenn sich Spanien zu einer kolonialen Macht entwickelt, geben diese Elemente der Partie zusätzlichen historischen Charakter.

Religiöse Orden bekommen mehr Bedeutung

Auch religiöse Orden spielen eine größere Rolle. Iberische Nationen erhalten besondere militärische Orden, während die begleitende kostenlose Aktualisierung gleichzeitig grundsätzliche Änderungen am Katholizismus, an Kardinälen sowie an religiösen Orden mitbringt.

Hier beginnt allerdings bereits eines meiner Probleme mit der Erweiterung. Viele wirklich interessante Grundmechaniken erscheinen nicht durch Across the Pillars, sondern durch das kostenlose Rio-Salado-Update 1.4.

Das ist aus Sicht der Spieler zunächst hervorragend. Ich möchte schließlich keine grundlegende Verbesserung eines Spiels nur deshalb kaufen müssen, weil sie gemeinsam mit einem DLC erscheint. Für die Beurteilung des kostenpflichtigen Pakets muss ich diese Inhalte aber sauber voneinander trennen.

Und wenn ich das mache, wirkt der Umfang plötzlich erheblich kleiner.

Rio Salado ist beinahe der größere Star

Das kostenlose Update 1.4 ist laut Paradox Tinto das bislang größte Update für Europa Universalis V. Es führt Expeditionen als grundlegendes System ein, überarbeitet katholische Mechaniken und religiöse Orden, verbessert dynastisches Gameplay und nimmt größere Änderungen am Handel vor.

Das sind keine Kleinigkeiten. Handel, Religion, Dynastien und Expeditionen gehören zu Bereichen, die eine komplette Kampagne beeinflussen können, unabhängig davon, welchen Staat ich spiele.

Dagegen konzentriert sich Across the Pillars vor allem darauf, diese Systeme in Iberien und Nordafrika mit zusätzlichen historischen Inhalten zu füllen.

Das ist grundsätzlich ein vernünftiges Modell: Systeme kostenlos, regionale Vertiefung kostenpflichtig. Trotzdem entsteht dadurch ein ziemlich auffälliger Effekt. Nach Installation von Update und DLC fühlt sich das Spiel deutlich besser und umfangreicher an, aber ein erheblicher Teil dieses Fortschritts stammt überhaupt nicht von dem Produkt, für das ich gerade 19,99 Euro bezahlt habe.

Geschichte bekommt endlich wieder mehr Persönlichkeit

Was ich Across the Pillars dagegen klar zugutehalten muss, ist die zusätzliche historische Atmosphäre. Europa Universalis V besitzt enorme systemische Tiefe, aber genau dadurch können einzelne Länder manchmal etwas von ihrer Identität verlieren. Wenn Bevölkerung, Wirtschaft, Handel und Verwaltung überall denselben Regeln folgen, braucht es regionale Ereignisse und Mechaniken, damit Kastilien nicht nur wie „Staat Nummer 47 mit anderen Farben“ wirkt.

Hier macht das Chronicle Pack viel richtig. Entscheidungen rund um Granada, die Straße von Gibraltar, die Vereinigung Iberiens oder eine alternative Wiederbelebung von Al-Andalus geben bestimmten Kampagnen eine deutlich stärkere Geschichte.

Besonders gut funktioniert das, wenn historische Ereignisse nicht einfach auftauchen, weil das aktuelle Jahr erreicht wurde, sondern auf meinen bisherigen Entscheidungen reagieren. Genau dann fühlt sich das Spiel weniger wie ein interaktives Geschichtsbuch und stärker wie meine eigene historische Simulation an.

Jüdische Geschichte bekommt zusätzliche Inhalte

Positiv finde ich auch, dass zusätzliche jüdische Ereignisse und Inhalte enthalten sind. Gerade die Iberische Halbinsel des späten Mittelalters lässt sich historisch kaum glaubwürdig darstellen, wenn jüdische Gemeinschaften nur als beiläufiger Zahlenwert irgendwo in einem Bevölkerungsmenü auftauchen.

Solche Inhalte sind kein gigantisches neues Spielsystem, tragen aber zur historischen Dichte bei. Bei einem Titel wie Europa Universalis V finde ich gerade diese vermeintlich kleinen Details wichtig.

Die große Karte lebt schließlich nicht nur von Königen und Armeen. Religion, Bevölkerungsgruppen, Migration und politische Entscheidungen formen langfristig genauso stark, wie sich ein Staat entwickelt.

Musik und Optik bekommen reichlich regionale Farbe

Auch kosmetisch wurde einiges ergänzt. Iberische und maghrebinische Nationen erhalten neue Einheiten- und Schiffsmodelle, zusätzliche Porträts, Ereignisbilder, Monumente und Kunstwerke. Dazu kommen neun neue Musikstücke: sechs kastilisch inspirierte Titel mit barocken Instrumenten und mittelalterlichem Spanisch sowie drei marokkanische Stücke, die sich an historischen Call-and-Response-Traditionen orientieren und unter anderem Guembri und Qraqeb einsetzen.

Gerade die Musik gefällt mir als Bestandteil solcher Regionalpakete. Eine Partie in Marokko sollte sich nicht nur durch andere Grenzen und Boni unterscheiden. Sound, Architektur und Ereignisdarstellung tragen enorm dazu bei, dass ich eine bestimmte Region tatsächlich anders wahrnehme.

Grafisch erfindet der DLC natürlich nichts neu. Das Grundspiel bleibt dasselbe, und die neuen Modelle sind eher Atmosphäre als technischer Fortschritt. Für ein Chronicle Pack ist das aber vollkommen ausreichend.

Und dann steht da dieser Preis von 19,99 Euro

Damit kommen wir zum Elefanten im Kartenraum. Across the Pillars kostet 19,99 Euro.

Für diesen Preis bekomme ich eine deutlich bessere historische Ausgestaltung einer bestimmten Region, neue Situationen, Ereignisse, Bürokratien, regionale Technologien, Expeditionen und kosmetisches Material.

Das ist nicht nichts.

Aber es fühlt sich trotzdem teuer an.

Gerade weil das gleichzeitig veröffentlichte kostenlose Update so viele grundlegende Verbesserungen mitbringt, muss ich mich zwangsläufig fragen, wie viel Mehrwert ausschließlich das kostenpflichtige Chronicle Pack liefert. Wenn ich hauptsächlich Frankreich, England, China oder irgendeinen kleineren Staat außerhalb des behandelten Gebiets spielen möchte, ist die Antwort ziemlich einfach: sehr wenig.

Selbst für Iberien-Fans finde ich 19,99 Euro ambitioniert. Für ungefähr denselben Betrag bekomme ich inzwischen komplette Indie-Spiele mit dutzenden Stunden Inhalt.

Die Steam-Spieler sehen das noch wesentlich kritischer

Das zeigt sich momentan brutal in den Steam-Bewertungen. Die SteamDB-Daten lagen am 31. Oktober bereits bei 369 Rezensionen, davon nur rund 28 Prozent positiv. Damit gehört Across the Pillars aktuell eindeutig in den Bereich „größtenteils negativ“.

Auch aktuelle Berichte über die Reaktion nennen vor allem das Verhältnis zwischen Preis und Umfang als zentralen Kritikpunkt. Die Inhalte selbst werden keineswegs durchgehend als schlecht bezeichnet; vielmehr stört viele Spieler, dass ein vergleichsweise fokussiertes Regionalpaket beinahe 20 Euro kostet.

Das kann ich nachvollziehen.

Eine Steam-Quote von unter 30 Prozent würde bei einem normalen Spiel vielleicht vermuten lassen, dass hier technisch oder spielerisch eine Katastrophe vorliegt. So würde ich Across the Pillars nicht beschreiben. Das Problem ist eher wirtschaftlicher Natur: Das Produkt liefert für seinen Preis schlicht zu wenig.

Wer Spanien oder Marokko liebt, bekommt mehr heraus

Wie stark der DLC für mich funktioniert, hängt deshalb ungewöhnlich stark davon ab, welche Länder ich überhaupt spielen möchte.

Wer regelmäßig Kastilien, Spanien, Portugal, Aragón, Navarra, Granada oder Marokko auswählt, bekommt mehrere neue Systeme und sehr viel zusätzlichen historischen Kontext. In solchen Kampagnen ist Across the Pillars tatsächlich sichtbar und relevant.

Wenn ich dagegen nur alle paar Monate einmal in Iberien starte, sinkt der Wert drastisch.

Das unterscheidet Chronicle Packs von großen Erweiterungen, die allgemeine Systeme verändern und dadurch praktisch jede Partie beeinflussen. Hier kaufe ich bewusst regionale Tiefe.

Das muss nicht schlecht sein. Der Preis sollte diese Begrenzung meiner Meinung nach aber stärker berücksichtigen.

Fazit – Gute Geschichte zum ziemlich stolzen Preis

Europa Universalis V: Across the Pillars ist ein merkwürdiger DLC, weil ich während des Spielens deutlich mehr daran mag, als die aktuelle Steam-Wertung vermuten lässt.

Die Schlacht um die Straße von Gibraltar funktioniert als historisches Zentrum hervorragend. Kastilien, Granada und Marokko erhalten einen echten regionalen Konflikt, der nicht einfach nur aus einem normalen Krieg mit besonderem Namen besteht. Entscheidungen, Kabinettsaktionen und Ereignisse sorgen dafür, dass diese Auseinandersetzung über längere Zeit präsent bleibt.

Auch der Übergang ins Goldene Zeitalter gefällt mir. Ein Sieg ist dadurch nicht das Ende einer Geschichte, sondern der Ausgangspunkt für die nächste Phase. Koloniale Expansion, europäische Machtpolitik und alternative Entwicklungen wie eine Wiederherstellung Córdobas greifen die Konsequenzen meiner bisherigen Entscheidungen auf.

Die Iberische Union, neue Bürokratien, regionale Technologien, religiöse Orden und zusätzliche historische Ereignisse geben Iberien und Nordafrika ebenfalls deutlich mehr Persönlichkeit. Besonders erfreulich finde ich, dass Marokko und andere maghrebinische Staaten nicht nur als Statisten für eine spanische Erfolgsgeschichte behandelt werden.

Damit macht Across the Pillars genau das, was ein gutes regionales Inhaltspaket machen sollte: Es sorgt dafür, dass bestimmte Staaten nicht nur andere Farben auf derselben Weltkarte sind.

Mein Problem ist ausschließlich, dass Paradox dafür 19,99 Euro verlangt.

Das gleichzeitig veröffentlichte Rio-Salado-Update verbessert Europa Universalis V erheblich stärker auf globaler Ebene. Expeditionen als Grundsystem, Handelsänderungen, überarbeitete katholische Mechaniken und dynastische Verbesserungen bekommen alle Spieler kostenlos. Das ist hervorragend für das Hauptspiel, lässt den kostenpflichtigen DLC daneben aber überraschend klein wirken.

Deshalb kann ich die drastisch negativen Steam-Bewertungen zumindest verstehen, auch wenn ich sie spielerisch etwas zu hart finde. Across the Pillars ist kein schlechter DLC. Die neuen Inhalte funktionieren, die historische Recherche ist sichtbar und eine Iberien-Kampagne gewinnt tatsächlich an Charakter.

Aber ein gutes regionales Flavor-Paket wird nicht automatisch zu einem hervorragenden Angebot, nur weil genügend Ereignisse darin stecken.

Für jemanden, der Spanien, Granada oder Marokko regelmäßig spielt, würde ich die Erweiterung durchaus empfehlen. Für alle anderen ist sie eher etwas für einen Sale oder den Premium-Pass.

Das Fundament stimmt, die historische Vertiefung gefällt mir und die Region fühlt sich deutlich lebendiger an. Nur beim Preis baut Paradox einmal mehr eine Säule zu viel zwischen Spieler und Inhalt.

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Alle Rezensionen, Tests und redaktionellen Beiträge geben meine persönliche Meinung und Einschätzung wieder. Inhalte, für die eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht besteht, werden entsprechend gekennzeichnet.

Für Rezensionen wurden mir kostenlose Rezensionsexemplar bzw. kostenlos ein Steam Key (Bei Games) zur Verfügung gestellt. Eine Vergütung für diese Beiträge erfolgte nicht.

 

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