Die Hoffnung

Die Hoffnung ist ein Buch aus dem HOFFMANN UND CAMPE Verlag von 2017.

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Die Hoffnung: 1803 geht die junge Kapitänstochter Maria in Kopenhagen an Bord der Hoffnung, eines ehemaligen Sklavenschiffs. Aus einer kurzen Vergnügungsfahrt wird eine abenteuerliche Reise Richtung Westindien, als Maria entdeckt, dass trotz des Verbots durch den dänischen König der Menschenhandel immer noch floriert und ihr geliebter Vater darin verstrickt ist. Zwanzig Jahre später landet der Humanist Mikkel Eide auf Sankt Thomas, um ein Traktat gegen die Sklaverei zu verfassen. In der dänischen Kolonie werden seine idealistischen Vorstellungen mit der Realität konfrontiert. Warum ist es so schwierig, ein guter Mensch zu bleiben, sich nicht mitschuldig zu machen? Ein ergreifender Roman über Idealisten und Zyniker, eine unmögliche Liebe und die Abgründe der menschlichen Seele.

Das Buch stellt eine interessante Frage: Warum ist es so schwer ein guter Mensch zu bleiben? Darüber muss man mal nachdenken. Alleine wenn man hier über den Sklavenhandel liest und das Buch bietet da einen wirklich guten Eindruck, denkt man drüber nach wie man sich selbst verhalten würde. Ich bin ja der Überzeugung, dass der Mensch grundsätzlich schlecht ist, vielleicht nicht unbedingt schlecht, das ist vielleicht das falsche Wort, eher egoistisch. Über all diese Dinge denkt man nach, wenn man hier diese Tagebucheinträge liest und sich in die Zeit versetzt. Wer sich für den Sklavenhandel interessiert und da einen Einblick bekommen möchte, dem kann ich sehr empfehlen hier reinzuschauen.

7,0 von 10 Sklavenhändlern

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