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Das pathologische Leiden der Bella Jolie

Das pathologische Leiden der Bella Jolie ist eine Novelle aus dem Dittrich Verlag vom 15. März 2018.

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Das pathologische Leiden der Bella Jolie: Sie nennt sich ›Bella Jolie‹. Ihr Gesicht ist digital genauestens registriert. Sie fotografiert es, jeden Tag, hundert Mal am Tag, irgendwann tausend Mal. Bis sie nicht mehr lebt. Der Fall wird zu seiner gesellschaftlichen Sensation. Wer war diese Frau, die ihren Anblick scheinbar so sehr liebte, dass er sie tötete? Wegbegleiter zeichnen ein zutiefst widersprüchliches Psychogramm einer aufgeweckten und lebensmüden Tochter, Freundin und Geliebten…

Ramona Raabe erzählt in ihrem literarischen Debüt von einer fiktiven Suchterkrankung, welche das hochaktuelle Phänomen der »Selfie«-Kultur auf dramatische Weise zuspitzt und ihm zugleich eine sensible Tiefe verleiht. Eine eindringliche Novelle über die Sehnsucht nach dem Ich, das sich bewahren lässt.

Die Darstellungen in diesem Buch sind alle sehr überspitzt, dennoch fand ich das Buch der jungen Autorin sehr spannend. Sie hält uns manches Mal den Spiegel vor, die Selfie-Generation wird das merken. Wer etwas genauer über das Buch nachdenkt, entdeckt die Angst vor der Vergänglichkeit. Das regt zum Nachdenken an und so wird dieses Kleine Büchlein wirklich wertvoll, ich kann euch einen Blick hinein sehr empfehlen.

7,5 von 10 nachdenklichen Büchern

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