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Nur einmal nach Europa: Der 1. FC Köln in der Europa League

Nur einmal nach Europa: Der 1. FC Köln in der Europa League ist ein Buch aus dem Verlag Die Werkstatt vom 28. Februar 2018.

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Nur einmal nach Europa: Der 1. FC Köln in der Europa League: „Nur einmal nach Europa“, hieß es jahrelang unter den leidgeprüften Fans des 1. FC Köln. Nach 25 Jahren des Wartens wurde dieser Traum endlich Wirklichkeit: Der traditionsreiche FC qualifizierte sich für die Europa League. Also fuhren rekordverdächtige 20.000 (!) Fans zum ersten Auswärtsmatch in London gegen den FC Arsenal und feierten eine große rot-weiße Party. Sebastian Bahr, ein Fotograf aus der Fanszene, war bei jedem Spiel dabei und hat die Euro-Saison in vielen starken Fotos dokumentiert.

Der ein oder andere unter euch, der hier öfter mal mitliest weiß: Ich bin großer Fan vom 1. FC Köln. Letztes Jahr das Erreichen des Europapokals war ein riesen Highlight, ich weiß noch der Moment wo es klar war, da habe ich geweint, das war einer der schönsten Tage in meinem Leben. Dieses Jahr läuft es ja leider nicht so, letzter Platz, kaum noch Chance den Abstieg zu vermeiden. Aber ich bleibe Fan und auch wenn wir absteigen, dann war das Erreichen im Europapokal ein riesen Highlight. Ich selbst war bei allen drei Heimspielen mit dabei, das waren für mic besondere Reisen, die ich immer mit einem Besuch in Köln verbunden habe, ich wohne ja in der Nähe von Bremen. Daher war ich auch sehr gespannt auf dieses Buch, ich wollte diese Highlights noch einmal durchleben.

Das Buch hat das auch in der Tat geschafft. Die Bilder waren hervorragend, man war gleich wieder drinne, ich hatte oft einfach nur eine Gänsehaut und könnte das sicher noch mehr genießen, wenn die Situation jetzt nicht so schwierig wäre, aber dafür kann das Buch ja nichts. Wer weiß wie lange es dauert bis der Effzeh wieder da ist, von daher wird das Buch in den nächsten Jahren sehr einzigartig bleiben und das ist definitiv ein Kaufgrund, eine tolle Erinnerung für später.

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Aus demselben Verlag ist übrigens das Buch „Und Salomon spielt längst nicht mehr.“: Alemannia Aachen im Dritten Reich das ich euch sehr empfehlen kann. Aachen liegt ja in derselben Region, sicher gibt es den ein oder anderen von euch der sich dafür auch interessiert: Anfang der 1930er Jahre begeisterten Max Salomon und Reinhold Münzenberg die Fans am Aachener Tivoli. Nationalspieler Münzenberg wurde im Dritten Reich zum größten Fußballstar der Kaiserstadt; der Jude Max Salomon suchte vergeblich Zuflucht im benachbarten Ausland und starb 1942 auf dem Weg nach Auschwitz. Erstmals wird die Geschichte der Aachener Alemannia in der NS-Zeit ausführlich geschildert und die Schicksale ihrer jüdischen Mitglieder sowie die Rolle ihrer Funktionäre im Zuge der Gleichschaltung nachgezeichnet.

9,0 von 10 Europapokalsiegen

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