WWE 2K26 (2K)
März 2026
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In WWE 2K26 geht die Show immer weiter! Tauche ein in CM Punks 2K Showcase, dominiere mit über 400 Superstars und Legenden und entfessle das Chaos mit brandneuen Match-Formaten. Mit dem größten Lineup in der Geschichte der Franchise: 400+ spielbare WWE-Superstars und -Legenden wie The Rock, Triple H, John Cena, Rhea Ripley und Fan-Lieblinge wie Rey Fénix, Rusev und Blake Monroe.
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Entwickler: Visual Concepts
Genre: Simulation
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88%
Spielspaß 91%
Wiederspielbarkeit 89%
Langzeitmotivation 89%
Grafik 84%
Umsetzung |
| Es macht nicht alles neu, aber es verbessert wichtige Dinge. |

WWE 2K26
Wrestling-Spiele haben immer ein besonderes Problem. Sie müssen nicht nur spielerisch funktionieren, sie müssen auch dieses schwer greifbare Gefühl transportieren, das Wrestling eben ausmacht: Show, Übertreibung, Timing, Comebacks, Dramatik, Entrances, Crowd-Reaktionen, diese Sekunden, in denen ein Finisher sitzt und man weiß, jetzt kippt das Match. WWE 2K26 versucht genau das wieder einzufangen – und man merkt sehr schnell, dass Visual Concepts diesmal nicht einfach nur ein kleines Update auf den Vorjahresteil setzen wollte. Das Spiel erschien am 13. März 2026 für PS5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2. Offiziell im Mittelpunkt stehen CM Punks Showcase, ein Kader mit über 400 Superstars und Legends sowie neue Matchtypen.
Schon beim Start wirkt WWE 2K26 wie ein Spiel, das ganz genau weiß, wen es ansprechen will. Das hier ist nicht nur für Leute, die mal eben ein paar Matches zocken wollen. Das ist ein Paket für Wrestling-Fans. Für Menschen, die nicht einfach nur Randy Orton gegen Cody Rhodes buchen wollen, sondern die sich in Entrances verlieren, Movesets vergleichen, den Kader durchstöbern und im Kopf längst ihr eigenes WrestleMania-Main-Event schreiben. Und genau deshalb funktioniert das Spiel für mich in vielen Momenten so gut: Es versteht den Fanservice nicht als Bonus, sondern als Kern des Erlebnisses.

Gameplay – vertraut, aber spürbar runder
Spielerisch fühlt sich WWE 2K26 sofort vertraut an, wenn man die letzten Teile gespielt hat. Das ist weder Überraschung noch Kritik, sondern eher ein realistischer Einstieg. Die Basis steht. Grapples, Konter, Signatures, Finisher, Submission-Systeme, Timing-Fenster – all das ist da und bleibt der Unterbau. Aber innerhalb dieses bekannten Fundaments merkt man kleine, wichtige Verbesserungen. Konter fühlen sich präziser an, Übergänge zwischen Moves wirken geschmeidiger, und das Matchtempo hat einen besseren Fluss als in manchen Vorgängern. Gerade in Eins-gegen-Eins-Matches entsteht schneller dieses Gefühl, dass sich ein Kampf nicht nur mechanisch abarbeitet, sondern wie ein Wrestling-Match entwickelt. Neue Gameplay-Verbesserungen, zusätzliche Matchtypen und interaktive Umgebungen wurden von 2K selbst als zentrale Neuerungen hervorgehoben.
Das mag auf dem Papier nach kleinen Schritten klingen, aber in der Praxis ist genau das entscheidend. Wrestling-Spiele leben nicht davon, alles neu zu machen. Sie leben davon, dass sich das Match „richtig“ anfühlt. Und dieses Gefühl ist in WWE 2K26 oft da. Nicht immer, aber oft genug, um wirklich Spaß zu machen.
Ein Showcase, der für Fans funktioniert
Ein großer Ankerpunkt ist der neue Showcase-Modus rund um CM Punk. Für Fans ist das natürlich ein Geschenk, allein schon weil Punk als Figur, als Karrierebogen und als Rückkehrer genug Stoff mitbringt, um einen Modus emotional aufzuladen. Dass er offiziell im Zentrum des Showcase steht und erstmals seit 2013 wieder im Spiel eine so prominente Rolle einnimmt, gibt dem Ganzen spürbar Gewicht.
Ich mag an solchen Modi vor allem, dass sie nicht nur ein paar Matches nacherzählen, sondern Wrestling-Geschichte spielbar machen. Und genau da funktioniert WWE 2K26 ziemlich gut. Es ist nicht der revolutionärste Showcase, den die Reihe je hatte, aber einer, der genug Persönlichkeit besitzt, um im Kopf zu bleiben.

Der Kader – groß, breit und voller Fanservice
Man kann über vieles reden, aber eines lässt sich kaum bestreiten: Dieses Spiel wirft dir eine Menge Namen hin. Mehr als 400 Superstars und Legends sind offiziell angekündigt, und das merkt man sofort beim Durchblättern. Aktuelle Stars, Hall-of-Famer, Rückkehrer, große Legenden – die Auswahl ist riesig. Gerade für Fans, die gerne mit Traum-Matches experimentieren oder eigene Universen bauen, ist das ein großer Pluspunkt.
Und genau an diesem Punkt kommt das Spiel auch seinem Kernversprechen nach: Es will eine Wrestling-Spielkiste sein. Eine große, überladene, manchmal leicht chaotische, aber extrem unterhaltsame Spielkiste. Du willst Hollywood Hogan gegen Roman Reigns? Bitte. Du willst CM Punk in einem Showcase-Match und danach in deinem eigenen Booking komplett anders einsetzen? Kein Problem.
Modi, in denen man sich verlieren kann
Neben den Standard-Matches ist es vor allem die Modivielfalt, die WWE 2K26 trägt. Besonders MyGM klingt auf dem Papier zunächst wie eine typische Weiterentwicklung, wird aber durch größere Roster, Trades, Power Cards und 50-Wochen-Saisons nochmal umfangreicher. Wer Wrestling nicht nur spielen, sondern auch buchen will, dürfte hier viele Stunden verbringen. Auch Community Creations wurden ausgebaut, unter anderem mit mehr CAS-Slots, erweiterten Morphing-Optionen und mehr kreativer Freiheit.
Gerade diese Mischung aus Ring-Action und Management ist für mich ein zentraler Punkt. WWE 2K-Spiele sind dann am stärksten, wenn sie nicht nur Matches liefern, sondern auch den kreativen Wahnsinn drumherum erlauben. Eigene Shows, eigene Fehden, eigene Stars, eigene Logos, eigene Fantasie. Genau das ist hier wieder gegeben.

Präsentation – Wrestling lebt von der Bühne
Visuell macht WWE 2K26 einen starken Eindruck. Gesichter, Schweiß, Ringbeleuchtung, Stoffe, Hallenatmosphäre – all das wirkt hochwertig. Natürlich gibt es einzelne Modelle, die nicht perfekt getroffen sind, und auch einige Animationen, die immer noch leicht mechanisch aussehen. Aber insgesamt ist das schon ein sehr ansehnliches Wrestling-Spiel. Gerade die Präsentation der Shows profitiert davon. Entrances, Kameraperspektiven, Ringbeleuchtung und die Größe der Arenen transportieren dieses WWE-Gefühl ziemlich gut. Offiziell hebt 2K auch die erweiterten Community-Creation-Werkzeuge und den Fokus auf Präsentation hervor, was zum Gesamtbild passt.
Trotzdem muss man sagen: Wrestling lebt auch von Emotion, und da schafft es die Technik nicht immer, wirklich alles zu tragen. Es gibt Momente, in denen die Show unfassbar gut aussieht – und dann wieder diese kleinen Aussetzer, wo man spürt, dass man eben doch noch in einem Videospiel steckt.
Der Haken – nicht alles glänzt gleich stark
So stark das Gesamtpaket ist, ganz ohne Schatten kommt WWE 2K26 nicht davon. Auf Steam steht das Spiel aktuell bei gemischten Nutzerwertungen, und die Vorwürfe reichen von Monetarisierung bis hin zu Unzufriedenheit mit einzelnen Modi und technischen Aspekten. Das heißt nicht automatisch, dass das Spiel schlecht ist – aber es zeigt, dass nicht jeder glücklich ist. Gerade bei einer so großen Reihe prallen eben auch Erwartungen hart aufeinander.
Und man merkt auch ingame, warum es Kritik gibt. Manche Bereiche wirken stärker poliert als andere. Nicht jede Neuerung fühlt sich wirklich essenziell an. Und wie so oft bei Sport- und Wrestling-Spielen bleibt immer dieses Grundgefühl: Es ist viel da, aber nicht alles ist auf dem exakt gleichen Qualitätsniveau.

Fazit – Ein großes Wrestling-Spiel mit echten Stärken
WWE 2K26 ist für mich ein starkes Wrestling-Spiel, gerade wenn man mit der Reihe ohnehin etwas anfangen kann. Es macht nicht alles neu, aber es verbessert wichtige Dinge. Das Matchgefühl ist runder, der Showcase hat Gewicht, der Kader ist riesig, und die Modi bieten genug Stoff, um sich für lange Zeit darin zu verlieren.
Ist es perfekt? Nein. Ist es ein Spiel, das jeder automatisch lieben wird? Auch nicht. Aber wenn man Wrestling liebt, wenn man diese Mischung aus Show, Nostalgie, Drama und kreativer Freiheit sucht, dann liefert WWE 2K26 verdammt viel von genau diesem Gefühl. Und am Ende ist es genau das, worauf es bei einem Wrestling-Spiel ankommt.

