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HackHub – Ultimate Hacker Simulator

HackHub – Ultimate Hacker Simulator (G-DEVS.com)

Januar 2026

Enträtseln Sie Cyber-Geheimnisse und vereiteln Sie Massenüberwachung als geschickter Hacker in Hackhub. Fordern Sie die Autorität heraus, schreiben Sie die Regeln neu und werden Sie zum ultimativen digitalen Rebellen.
Entwickler: HotBunny
Genre: Simulation
78%
Spielspaß
80%
Wiederspielbarkeit
82%
Langzeitmotivation
72%
Grafik
84%
Umsetzung
HackHub – Ultimate Hacker Simulator ist kein Spiel, das man „mal eben“ spielt. Es ist ein Spiel, das man sich erarbeitet.


79%

HackHub – Ultimate Hacker Simulator

Es gibt Simulationen, die versuchen, einen Beruf realistisch abzubilden, und es gibt Simulationen, die eher ein Gefühl vermitteln wollen. HackHub – Ultimate Hacker Simulator versucht beides gleichzeitig – und das ist Fluch und Segen zugleich.

Hacken ist in Spielen oft etwas Lächerliches. Ein Balken füllt sich, ein Knopf wird gedrückt, fertig. HackHub geht einen anderen Weg. Es will kein Actionspiel sein, kein Thriller, kein Cyberpunk-Shooter. Es will dich an den Schreibtisch setzen, dir mehrere Fenster öffnen und dich fühlen lassen, wie es ist, sich langsam, mühsam und manchmal frustrierend in Systeme einzuarbeiten.

Und genau da beginnt seine Stärke.

Der Einstieg: Kein Held, nur ein Rechner

Du startest nicht als legendärer Hacker, sondern als jemand mit einem alten Rechner, begrenztem Wissen und viel Zeit. Kein Glanz, kein Ruhm, keine große Storyeinführung. Stattdessen sitzt du in einer digitalen Arbeitsumgebung, die bewusst trocken wirkt.

Terminals, Textdateien, kleine Tools, Logs. Wer hier Action erwartet, ist sofort falsch. HackHub ist ein Spiel, das Geduld verlangt. Und Konzentration.

Der Einstieg ist steil. Nicht unfair, aber fordernd. Das Spiel erklärt seine Systeme, aber es nimmt dich nicht an die Hand. Du lernst durch Ausprobieren, durch Fehler, durch Wiederholung. Das erinnert eher an Lernsoftware als an klassische Spiele – und das wird nicht jedem gefallen.

Gameplay: Lernen durch Scheitern

Das Herz von HackHub ist sein Simulationsansatz. Du hackst nicht per Knopfdruck, sondern arbeitest dich durch Prozesse. Du scannst Netzwerke, analysierst Ports, liest Logs, nutzt Skripte, kombinierst Werkzeuge.

Das fühlt sich überraschend glaubwürdig an. Nicht, weil es echte Hackerarbeit eins zu eins abbildet – das wäre unrealistisch –, sondern weil es Denkprozesse simuliert. Du musst verstehen, was du tust. Blindes Klicken führt selten zum Erfolg.

Besonders gelungen ist, dass das Spiel Fehler zulässt. Du kannst Systeme alarmieren, Spuren hinterlassen, Zugänge verlieren. Manchmal scheitert ein Auftrag komplett – und das gehört dazu.

Das Spiel zwingt dich, aus Fehlern zu lernen. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt. Wer ungeduldig ist, wird abbrechen.

Struktur statt Story

HackHub verzichtet bewusst auf eine klassische Story. Stattdessen bekommst du Aufträge, Szenarien, Herausforderungen. Mal sollst du Daten beschaffen, mal Sicherheitslücken aufdecken, mal einfach nur herausfinden, wie ein System aufgebaut ist.

Das wirkt zunächst nüchtern, fast emotionslos. Aber mit der Zeit entsteht etwas anderes: eine persönliche Geschichte. Deine Geschichte.

Du erinnerst dich an den ersten erfolgreichen Hack. An den Moment, in dem du ein System wirklich verstanden hast. An den Auftrag, der dich fast zur Aufgabe gebracht hätte. Diese Momente entstehen nicht durch Skripte, sondern durch Interaktion.

Das ist mutig. Und es funktioniert – zumindest für die richtige Zielgruppe.

Benutzeroberfläche: Funktional, aber sperrig

Die Benutzeroberfläche von HackHub ist bewusst technisch gehalten. Fenster, Konsolen, Menüs. Alles wirkt wie ein echtes Arbeitsumfeld.

Das ist atmosphärisch stark, aber nicht immer benutzerfreundlich. Gerade am Anfang fühlt man sich erschlagen. Informationen sind verteilt, Abläufe nicht immer logisch erklärt.

Ich musste mir Zeit nehmen, um mich zurechtzufinden. Und ja, ich habe geflucht. Mehr als einmal.

Aber: Sobald man das System verstanden hat, ergibt alles Sinn. Die Oberfläche ist kein Designproblem, sondern ein Lernhindernis – und genau das ist wohl gewollt.

Atmosphäre: Einsam, ruhig, glaubwürdig

Was mich überrascht hat, ist die Atmosphäre. HackHub ist ruhig. Sehr ruhig. Kein bombastischer Soundtrack, keine ständigen Effekte. Stattdessen leises Tippen, dezente Hintergrundgeräusche, minimalistische Musik.

Es entsteht dieses Gefühl von Nachtarbeit. Von Konzentration. Von Isolation.

Man sitzt da, liest Code, analysiert Daten, vergisst die Zeit. Und plötzlich merkt man: Das Spiel hat dich reingezogen. Nicht durch Spannung, sondern durch Fokus.

Das ist ungewöhnlich – und bemerkenswert.

Tiefe und Lernkurve

Die Lernkurve ist steil, aber fair. Wer dranbleibt, merkt echte Fortschritte. Nicht nur im Spiel, sondern auch im eigenen Verständnis.

Natürlich ersetzt HackHub keine echte Ausbildung, aber es vermittelt Denkweisen. Wie man Probleme strukturiert. Wie man Informationen filtert. Wie man geduldig bleibt.

Das macht das Spiel besonders. Es fühlt sich weniger wie Unterhaltung an und mehr wie eine geistige Herausforderung.

Kritikpunkte: Nische bleibt Nische

So konsequent HackHub auch ist, es bleibt ein Spiel für eine sehr spezielle Zielgruppe.

Wer klare Ziele, schnelle Belohnungen oder emotionale Story sucht, wird hier nicht glücklich. Auch die Präsentation könnte für manche zu trocken sein.

Zudem wiederholen sich Aufgaben nach einer Weile. Die Systeme variieren, aber das Grundprinzip bleibt gleich. Hier hätte etwas mehr Abwechslung gutgetan – etwa durch dynamischere Szenarien oder unerwartete Ereignisse.

Auch technisch ist nicht alles perfekt. Kleine Bugs, kleinere Ungereimtheiten, gelegentliche Unklarheiten in den Aufgabenstellungen. Nichts Dramatisches, aber spürbar.

Fazit: Ein Spiel für Geduldige und Neugierige

HackHub – Ultimate Hacker Simulator ist kein Spiel, das man „mal eben“ spielt. Es ist ein Spiel, das man sich erarbeitet.

Ich hatte Phasen, in denen ich frustriert war. Und Phasen, in denen ich mich erstaunlich zufrieden fühlte, weil ich ein Problem wirklich gelöst hatte.

Es ist kein Spiel für jeden. Aber für diejenigen, die sich auf seine Langsamkeit, seine Trockenheit und seinen Anspruch einlassen, bietet es etwas Seltenes: ein Gefühl von echter Kompetenz.

Und das ist in der Spielewelt rar geworden.

Mediennerd
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Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.
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