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Schwarze Dame: Julia Durants neuer Fall

Schwarze Dame: Julia Durants neuer Fall ist ein Buch aus dem Knaur Verlag und erschien am 1. August 2024. 

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Schwarze Dame: Julia Durants neuer Fall

In Frankfurt geht die Angst um, nachdem ein Obdachloser mit einem Hammer erschlagen wurde. Hat ein berüchtigter Frankfurter Serienmörder hier etwa einen Nachahmer gefunden? Für Kommissarin Julia Durant und ihr Team gestalten sich die Ermittlungen äußerst zäh: Es gibt keine Zeugen und kaum verwertbare Spuren. Als kurz darauf eine Frau ermordet wird, scheinen die Fälle nicht zusammenzuhängen, denn der Modus Operandi ist ein völlig anderer. Erst ein weiterer Hammer-Mord bringt Julia Durant ins Grübeln. Dann wird ihr ein alter Stadtplan zugespielt, auf dem Frankfurt in acht mal acht Felder unterteilt ist – wie ein Schachbrett! Jeder Tatort passt zu einem Spielfeld. Und das Feld der schwarzen Dame ist das Polizeipräsidium …

„Schwarze Dame: Julia Durants neuer Fall“ von Daniel Holbe und Andreas Franz ist ein weiterer spannender Krimi in der beliebten Julia-Durant-Reihe. Bereits seit 1996 begeistert die taffe Frankfurter Kommissarin die Fans von spannungsgeladenen Thrillern, zunächst unter der Federführung von Andreas Franz und seit seinem Tod 2011 durch Daniel Holbe fortgesetzt. Dieser Fall führt Julia Durant in ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel mit einem gerissenen Mörder, der die Ermittlungen zu einem regelrechten Schachspiel macht. In der Mainmetropole Frankfurt herrscht Angst, als ein Obdachloser brutal mit einem Hammer erschlagen wird. Zunächst scheint es, als handle es sich um einen Einzelfall, doch bald mehren sich die Hinweise, dass ein Nachahmungstäter eines berüchtigten Serienmörders sein Unwesen treibt.

Holbe gelingt es, die komplexen Ermittlungen und die düstere Atmosphäre eindrucksvoll darzustellen. Die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf, als eine zweite Leiche gefunden wird und Durant erkennt, dass der Mörder nach einem perfiden Plan vorgeht. Ein alter Stadtplan von Frankfurt, aufgeteilt in 8×8 Felder wie ein Schachbrett, lässt Durant und ihr Team schließlich die wahren Ausmaße der Gefahr erkennen. Die Spannung steigt, als das Spielfeld der schwarzen Dame – das Polizeipräsidium – in den Fokus des Täters rückt. Was „Schwarze Dame“ besonders auszeichnet, ist die Fähigkeit des Autors, eine kontinuierlich dichte Spannung zu erzeugen, ohne dabei die Tiefe der Charaktere zu vernachlässigen. Julia Durant zeigt erneut ihre Entschlossenheit und ihren Mut, auch in den aussichtslosesten Situationen nicht aufzugeben. Ihre menschliche Seite, die durch persönliche Rückschläge und innere Kämpfe geprägt ist, macht sie zu einer greifbaren und sympathischen Figur.

Daniel Holbe, der das Erbe von Andreas Franz fortführt, zeigt sich in „Schwarze Dame“ als meisterhafter Erzähler, der die Essenz der Durant-Romane bewahrt und gleichzeitig frische Impulse setzt. Holbe, geboren 1976 in Friedberg, Hessen, arbeitete lange Zeit als Journalist und PR-Berater, bevor er sich dem Schreiben widmete. Sein Debütroman „Die Hyäne“ erschien 2012 und seitdem hat er zahlreiche Bestseller verfasst, die alle durch eine hohe Authentizität und Detailtreue überzeugen.

Insgesamt ist „Schwarze Dame“ ein fesselnder Thriller, der sowohl langjährige Fans der Serie als auch neue Leser in seinen Bann ziehen wird. Die sorgfältig konstruierte Handlung, die tiefgründigen Charaktere und die unvorhersehbaren Wendungen machen das Buch zu einem echten Pageturner. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich Julia Durant in zukünftigen Fällen behaupten wird. Für Krimi-Liebhaber, die eine Vorliebe für gut durchdachte Plots und starke Protagonistinnen haben, ist „Schwarze Dame“ ein absolutes Muss. Das Buch ist im Knaur Verlag erschienen und reiht sich nahtlos in die Erfolgsserie ein, die durch Andreas Franz und Daniel Holbe zu einem festen Bestandteil der deutschen Krimi-Landschaft geworden ist.

Schwarze Dame: Julia Durants neuer Fall

8.7

Aufmachung

8.5/10

Umfang

8.6/10

Schreibstil

8.7/10

Thema

8.7/10

Aufbau

8.7/10

Lesbarkeit

8.6/10

Illustrationen Cover

9.0/10

Umsetzung

8.7/10

Hat mir besonders gefallen

  • Die Geschichte fängt schnell an, Fahrt aufzunehmen, und bietet unvorhersehbare Wendungen, die den Leser bis zum Ende fesseln.
  • Julia Durant wird als mutige und entschlossene Ermittlerin dargestellt, deren persönliche und berufliche Kämpfe sie sympathisch und menschlich machen.
  • Daniel Holbe gelingt es, die Ermittlungsarbeit authentisch und detailliert darzustellen, was die Geschichte realistischer und glaubwürdiger macht.
  • Das Buch setzt das Erbe von Andreas Franz würdig fort und fügt der beliebten Julia-Durant-Reihe frische Impulse hinzu.
  • Die düstere und bedrohliche Stimmung in Frankfurt wird eindrucksvoll eingefangen und trägt zur Spannung des Thrillers bei.
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