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Tod unter der Steinernen Brücke

Tod unter der Steinernen Brücke: Kriminalroman (Zeitgeschichtliche Kriminal-romane im GMEINER-Verlag) (Polizeikommissär Klemm) erschien am 12. Juli 2023. 

Tod unter der Steinernen Brücke

Regensburg 1945. Polizeikommissär Leo Klemm wird ins US-Militärgefängnis geschleust. Dort soll er etwas über den Aufenthaltsort des ehemaligen Gauleiters Ludwig Ruckdeschel herausfinden. Ruckdeschel war mitverantwortlich für den Tod des Dompredigers Dr. Johann Maier. Doch Klemms Mitgefangene schweigen. Dann macht ein Gerücht die Runde: Unter dem Gefängnis sollen sich Tausende Ampullen Senfgas befinden. Klemm steckt in der Falle. Flieht er, ist er seinen Job los. Bleibt er, stirbt er womöglich.

Das Cover hat mich auf den ersten Blick wenig begeistert, da hätte man irgendwas von einem Gefängnis nehmen können, was mich mehr angesprochen hätte. So wäre ich also beinahe an dem Buch vorbei gegangen. Als ich dann aber die Zusammenfassung gelesen habe, war ich begeistert, das musste ich lesen. Ein guter Roman, vor allem aber spannend, was der Kommissar Klemm im Gefängnis der 40er Jahre erlebt. Die Schilderungen wirkten auf mich sehr authentisch. Ich war selten so gefesselt, was ich wirklich nicht erwartet hätte, so habe ich den Roman in einem Rutsch in kürzester Zeit gelesen, was eh bei diesem regnerischen Sommer das beste ist, was man machen kann, gemütlich lesen. Wer also spannende Krimigeschichten mag und auch Interesse an der NS-Zeit, bzw. der Zeit danach hat, der sollte hier auf jeden Fall mal reinschauen.

Tod unter der Steinernen Brücke

7.1

Aufmachung

6.2/10

Umfang

7.0/10

Schreibstil

7.2/10

Umsetzung

7.9/10

Hat mir besonders gefallen

  • Spannend
  • Authentisch
  • Genau das Richtige für den regnerischen Sommer
  • Kurzweilig

War nicht ganz so toll

  • Das Cover spricht wenig an
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