Indienliebe. Die frühe Ethnographie und ihre Bilder
Illustrationen Cover
9.0/10
Hat mir besonders gefallen
- Das Buch beleuchtet die deutsche Begeisterung für Indien im 19. Jahrhundert durch eine Fülle kaum veröffentlichter früher Indienbilder.
- Es untersucht, wie kulturelle Figuren wie die "schöne indische Frau" oder der "Fakir" entstanden und ihre anhaltende Wirkkraft bis in die Gegenwart.
- Der Ansatz der multimodalen Ethnografie und Bildgeschichte macht die frühere Ethnographie als kulturelles und ästhetisches Phänomen verständlich.
- Das Buch erklärt die historischen Funktionen und Motivationen der deutschen Indienliebe, die weit über wissenschaftliche und ökonomische Interessen hinausgehen.
- Die Expertise der Autorin in ästhetischer Praxis und historischer Anthropologie bringt sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch ästhetischen Genuss.