Onlineshopping, Preisvergleiche und Co –Internet, Fluch oder Segen?

„Was für ein Glück wir doch haben, dass uns das Internet zur Verfügung steht“, sagen die einen. „Heute funktioniert gar nichts mehr ohne Internetnutzung. Man kommt um die Gefahren gar nicht herum“, meinen die andren. Wie vorteil- oder unvorteilhaft die weitgehende Vernetzung des Internets ist, wird rege diskutiert. Vor allem in Sachen Onlineshopping gehen die Meinungen weit auseinander. Zum einen ist Einkaufen dank des globalen Netztes nun bequemer und billiger, zum andren schockieren Nachrichten über große Mengen an Datenmissbrauch immer wieder die Welt. Zum Glück gibt es Plattformen, die einem helfen, möglichst günstig und zugleich auch sicher einzukaufen. Preisvergleichsplattformen vergleichen, wie der Name schon sagt, unzählige Angebote im Netz. Allerdings sind viele dieser Portale so programmiert, dass sie einem ausschließlich auf seriöse Plattformen führt.

Wie erkennt man eine seriöse Plattform?

Die Seriosität einer Website zu erkennen, ist meist gar nicht so einfach. Betreiber derartiger Portale lassen sich immer wieder neue tricks einfallen, um potenzielle Käufer hinters Licht zu führen. Wer allerdings auf einige Warnzeichen achtet, kann einen unseriösen Onlinehändler leicht entgehen. Doch Vorsicht ist geboten. Es gibt bereits auch unseriöse Verkaufsportale, die keines dieser Warnsignale aufweisen.

•    Keine Erreichbarkeit: Ein Indiz für einen unseriösen Anbieter ist eine gänzlich fehlende oder unzuverlässige Kontaktmöglichkeit. Sind bei einem Händler weder Email-adresse noch Telefonnummer angegeben, sollte man eher einen großen Bogen um diese Plattformen machen. Auch wer nur Freemail-Adressen angibt, wirkt unseriös. Diese sind nämlich leicht und mehrfach zu erstellen und werden oft von Kleinkriminellen missbraucht.
•    Aufpassen aufs Impressum: Dass eine Website ein Impressum haben muss, ist im Mediengesetz verankert. Fehlt dieses, man kann also nicht erkennen, wer der Ersteller dieser Website ist, hat sich der Ersteller entweder nicht gut genug informiert, was bei einem seriösen Onlinehändler eigentlich nicht der Fall sein darf, oder er oder sie möchte absichtlich unerkannt bleiben.
•    Allgemeine Geschäftsbedingungen: Fehlen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) in einem Onlineshop, sollte man ab jetzt kritisch sein. In den AGB steht geschrieben, welche verträglichen Bindungen beide Parteien im Fall eines Kaufs eingehen. Fehlen die AGBs nun, kann man sich als Käufer nicht informieren und der Verkäufer möchte vielleicht etwas verheimlichen.
•    Widerrufsrecht: Es passiert häufig, dass unseriöse Anbieter ihre Kunden mit falschen Versprechungen dazu bewegen wollen, auf ihr Widerrufsrecht zu verzichten. Dieses ist hierzulande allerdings verboten, und deswegen ein glasklares Anzeichen für einen unglaubwürdigen Händler.
•    Auf die Sprache achten: In unglaubwürdigen Onlineportalen wimmelt es oft nur so vor Grammatik- oder Rechtschreibfehlern. Die Ersteller dieser Plattform, nehmen ihr Verkaufsprojekt definitiv nicht ernst genug, was auch ein Indiz dafür ist, dass der Anbieter keine allzu seriösen Absichten hat. Auch extremst beschönigte Texte zu Produkten, die objektiv niemals der Wahrheit entsprechen können, sind Anzeichen für derartige Portale, genauso wie sinnverdrehte Übersetzungen.
•    Datenübertragung: Ist man auf einer Onlineplattform gelandet und soll man sensible, private Daten eingeben, lohnt sich der Blick auf die Adresszeile des Browsers. Websites, bei denen die Daten verschlüsselt werden, erkennt man sowohl an dem „https://“ am Anfang der Internetadresse, als auch am Schlosssymbol, dass bei sicheren Datenübertragungen in der Statuszeile des Browsers aufleuchtet.

Warum Preisvergleichen so sinnvoll ist

Auf Preisvergleichsplattformen wie preispiraten.de, findet man unzählige Angeboten im Vergleich zwischen Preis-Leistungsverhältnis. Dabei werden nicht nur sämtliche kleine Onlineshops durchsucht, sondern auch Giganten wie Amazon oder eBay. Von A wie Autozubehör, über M wie Musik-CDs, S wie Schuhe findet man bis hin zu U wie Uhren alles was das Herz begehrt. Allein bei der Rubrik Schuhe findet man 502 Seiten vollgepackt mit den verschiedensten Angeboten von Schlapfen, Stöckelschuhen, Sneakers und vielem mehr.

Gerade für Jugendliche oder Personen, sie weniger Geld zur Verfügung haben, heißt es immer zu sparen, sparen, sparen. Möchte man sich dann doch einmal etwas gönnen, soll es so günstig wie möglich sein. Viele sehen im Supermarkt oder auch auf Onlineshops ein vermeintliches Schnäppchen und schlagen sofort zu. Doch in den meisten Fällen legt man bei diesen Schnäppchen noch immer mehr auf den Tisch, also es eigentlich hätte sein müssen. Mehr Geld kann man sparen, wenn man seinen Einkauf systematisch plant. Zuerst entscheidet man sich, was man gerne haben würde. Denn dies ist auch oft ein großes Problem. Beim Onlineshopping wie auch beim normalen einkaufen, kauft man oft mehr, als man eigentlich ursprünglich geplant hatte. Hat man sich nun für ein stück entschieden, sucht man auf preispiraten.de nach dem Produkt und lässt die Preise vergleichen. Nun weiß man genau, wo man das Produkt am billigsten kaufen kann, und macht somit nun wirklich ein gutes Schnäppchen.

Mediennerd
Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.