Mondbesiedlung: Wie würde das Leben auf dem Mond aussehen?

Fünfzig Jahre nach der ersten Mondlandung kündigt US-Präsident Trump die Rückkehr der Menschen auf den Mond für 2024 an. Mit Trumps enthüllenden Plänen für eine permanente Mondbasis in 2028 leben die Hoffnungen für die Besiedelung des Mondes wieder auf.

Der späte Stephen Hawking predigte, dass die Besiedelung des Mondes potenziell „die einzige Möglichkeit ist, um uns vor uns selbst zu retten“. Mittlerweile glauben manche, dass die Erde dazu bestimmt ist, langfristig nicht bewohnbar zu sein, sodass den Menschen keine andere Wahl bleibt, als auf den Mond zu ziehen.

Wie realistisch das Leben auf dem Mond ist untersuchen wir mit Hilfe von diesem Betway Online Casino Artikel.

Bedingungen der Mondbesiedlung

Während Umweltaktivisten sich für die Dringlichkeit der Rettung unseres Planeten aussprechen, denken manche Menschen über die Erde hinaus. Amazon-Gründer Jeff Bezos hat den Mond ebenfalls für weitere Unternehmungen der Mondkolonialisierung ins Auge gefasst. Rapide steigende Temperaturen sorgen dafür, dass die Eisschichten der Welt schmelzen, was zu drastischen Veränderungen und weltweiten Klimaereignissen führt. Hitzewellen und Wirbelstürme häufen sich und werden gegenwärtiger, sodass die Eisschichten der Erde noch schneller schmelzen. Das passierte zuletzt vor tausenden von Jahren, was den Meeresspiegel auf massive neun Meter hat ansteigen lassen; sollte das heutzutage passieren, würden wir stark überflutete Hauptstädte sehen, auch New York und London.

Der Mond hat einige Eisreserven auf seinem Südpol und eine relativ konstante Temperatur von 0°C. Auch wenn das schon ziemlich kalt klingt, weisen andere Regionen des Mondes eine schwankende Temperatur zwischen durchschnittlich 123°C am Tag und -230°C bei Nacht auf. Aufgrund des Mangels an geschützter Atmosphäre und des Wetters wird ein Schutz gegenüber der Sonneneinstrahlung benötigt, ebenso für häufige Meteoriteneinschläge, welche jährlich 300 Tonnen Wasserverlust verursachen.

Jegliche Schutzmaßnahmen müssten aus vorhandenen Ressourcen errichtet werden. Mond Regolith – ein feiner Mondstaub – ist mit dem vulkanischen Sand der Erde vergleichbar und kann durch einen Prozess namens Mikrowellen Sintern zu Ziegeln fabriziert werden. Das erfordert konzentriertes Sonnenlicht oder Laserstrahlen, um das Material zu verbinden und so ineinandergreifende Ziegel, ähnlich wie Legosteine, zu kreieren, welche natürlichen Schutz vor der Strahlung gewähren.

Wie auch immer Gebäude errichtet werden, es ist technisch nicht möglich, Land auf dem Mond zu besitzen, auch wenn einige Unternehmen etwas anderes behaupten. Der Weltraumvertrag von 1967 besagt, dass kein Teil des Mondes von einer souveränen Nation besessen werden kann, was bedeutet, dass keine Regierung Eigentumsrechte des Mondes garantieren kann. Die logischste Lösung, welche empfohlen wird, ist ein Lizenzverfahren, welches physische Strukturen des Mondes als Privateigentum anerkennt, nicht das darunter liegende Land selbst.

Die Realität des Lebens auf dem Mond

Jede Person nimmt jährlich ungefähr 1.095 bis 1.825 Pfund Nahrung zu sich, aber wir würden deutlich mehr benötigen, um eine gesunde Ernährung auf dem Mond aufrechtzuerhalten. Um einfach auf der Oberfläche zu überleben, werden 300 Kalorien pro Stunde verbrannt- dreimal so viel wie auf der Erde. Wir benötigen umso mehr Energie, um ein komplettes zweieinhalb Stunden Workout zu absolvieren. Durch das Workout wird gewährleistet, dass die Knochenmasse, die Muskelstärke und die Herzleistung in Angesicht des niedrigen Gravitationslevels des Mondes, etwa ein Sechstel der Erde, nicht beschädigt werden.

Es ist auch beinahe unmöglich, Nahrung in der Atmosphäre des Mondes wachsen zu lassen, jedoch entwerfen Wissenschaftler derzeit Lösungen, um dies zu beheben. Wenn alle benötigten Chemikalien von der Erde transportiert werden, um eine Vegetation für Nahrung zu kultivieren, könnte menschlicher Abfall (einschließlich Kohlenstoffdioxid aus Atemluft) zur nächsten Bepflanzung genutzt werden. Um den Lebenszyklus auf dem Mond zu beginnen, wäre es theoretisch möglich, ungefähr 500 Pfund Nahrung oder eben die benötigten Chemikalien zum Mond zu transportieren. Pro Person.

Um diesen Prozess zu meistern, müssten wir uns darauf vorbereiten, dass unsere Nahrung einer hohen kosmischen Strahlung ausgesetzt wäre. Eine Lösung könnten die Mond-Gewächshäuser sein, welche unterirdisch existieren würden. Diese würden die Ernte vor gefährlicher Strahlung schützen. Ebenfalls müssten Hydrokulturen genutzt werden, um vor den gefährlichen Chemikalien des Mondbodens zu schützen. Jedoch müssten wir Menschen selbst uns auch gegen diese Bedrohung verteidigen. Sonneneinstrahlung könnte eine degenerative Beschädigung des Hautgewebes, erhöhtes Krebsrisiko und Schaden am zentralen Nervensystem verursachen, sodass schützende Schilde für jeden Einwohner unvermeidbar sind.

Oberflächlich betrachtet wirkt Mondstaub unbedeutend, aber er ist eine äußerst signifikante Bedrohung – Gene Cernan, der letzte Mann auf dem Mond, bezeichnet dies die einzige Barriere für zukünftige Expeditionen. Alle zwölf Apollo Astronauten wurden nach ihren Missionen vom sogenannten „Mond-Schnupfen“ geplagt. Der Mondstaub reizte lediglich ihre Augen, Nasenlöcher und Lunge. Für dauerhafte Mondbewohner jedoch kann die Langzeiteinwirkung des Mondstaubes zur Zerstörung der Lungen und Gehirnzellen führen könnte.

Mediennerd
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