Kriegsland im Osten

Kriegsland im Osten: Eroberung, Kolonialisierung und Militärherrschaft im Ersten Weltkrieg ist ein Buch aus dem Verlag Hamburger Edition, HIS vom 5. März 2018.

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Kriegsland im Osten: Schon im Ersten Weltkrieg war die Eroberung und Kolonisierung des Ostens eines der wichtigsten militärpolitischen Ziele Deutschlands. Wie reagierten die dort lebenden Völker auf diesen Herrschaftsanspruch, mit dem angeblich ein historisches Vermächtnis eingelöst und ein kultureller Auftrag erfüllt werden sollte? Und wie gingen die Besatzer mit den Reaktionen um? Mit der Beantwortung dieser Fragen, zeigt Liulevicius zugleich, wie auf deutscher Seite ein Bild vom Osten und seiner Bevölkerung entstand, das sich, getragen und gefestigt durch bestimmte Mentalitäten und Ideologien, im nächsten Krieg auf so verhängnisvolle Weise auswirken sollte.

Puh, ich weiß gar nicht so recht wie ich anfangen soll. Ich finde das Thema total spannend und die Umsetzung auch mehr oder weniger gelungen, dennoch gibt es einige Dinge die mich wirklich stören. Das Buch war schon vom Zusammenhang und von der Herangehensweise nicht so leicht zu verstehen, was ganz sicher auch am Thema liegt. Aber die Lust am lesen verdorben haben mir oft die vielen Fußnoten, teilweise eine halbe Seite und mehr lang. So wird man immer wieder unterbrochen, querverwiesen und ein wirklich mal andauernder Lesespaß ist sozusagen für mich nicht vorhanden gewesen. Man wird auch immer verwiesen, beispielsweise von Seite 78 auf 93, von dort zurück auf Seite 53 usw. man kommt völlig durcheinander und hat dadurch das Gefühl das Buch ist etwas wirr gestaltet. Wer damit keine Probleme hat wird ganz sicher viele Informationen finden, die mehr als spannend sind, für mich hingegen war das eher stressig als spaßig, mir hat das Buch dadurch nicht wirklich gefallen. Macht euch aber einfach mal selbst ein Bild davon und bildet euch eure eigene Meinung.

5,5 von 10 Weltkriegsschauplätzen

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