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Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen

Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen ist ein Buch aus dem Hirzel Verlag und erschien am 8. März 2024. 

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Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen

Auch wenn Frauen heute besser dastehen als ihre Mütter und Großmütter: So schnell gibt das Patriarchat nicht auf. Im täglichen Umgang mit männlicher Macht und Gewalt sind Wachsamkeit, Klugheit und Selbstbewusstsein angesagt. Feminist*innen der dritten Generation schreiben über ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Strategien wider die patriarchalen Strukturen. Sieben Essays, sieben Perspektiven, eine Vielfalt von Positionen: die muslimische Feministin und die werdende Mutter, ein:e nonbinäre Science-Fiction-Autorx und die Pfarrerin, die streitbare Journalistin, die publizistische Aktivistin und die erfolgreiche Literatin. Was sie verbindet? Neben dem Kampf für mehr Gleichberechtigung ist es vor allem der Wunsch nach einem solidarischen Feminismus.

„Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen“ ist ein Buch, das in vielerlei Hinsicht provoziert, zum Nachdenken anregt und letztlich eine tiefgreifende Diskussion über die Rolle des Feminismus in der heutigen Gesellschaft entfacht. Als jemand, der dieses Werk aufmerksam durchgelesen hat, finde ich mich in einer Position wieder, die sowohl Reflexion als auch Selbstkritik erfordert. Die Sammlung von sieben Essays, verfasst von Autor:innen unterschiedlichster Hintergründe und Perspektiven, spannt einen weiten Bogen über das, was Feminismus heute bedeutet und was er leisten kann. Von Amani Abuzahras Einblicken in Intersektionalität und muslimischen Feminismus bis hin zu Mareike Fallwickls Betrachtungen über Männer und ihren Platz in der feministischen Bewegung, bietet das Buch eine facettenreiche Diskussion über Geschlechtergerechtigkeit.

Die Stärke dieses Buches liegt in seiner Diversität. Es vereint Stimmen, die häufig marginalisiert werden, und gibt ihnen Raum, ihre Geschichten, Erfahrungen und Visionen zu teilen. So werden Leser:innen mit der komplexen Realität konfrontiert, dass Feminismus nicht nur eine Sache der Frauen ist, sondern eine universelle Bewegung, die jeden betrifft und einbezieht. Das Buch macht deutlich, dass der Kampf für Gleichberechtigung und gegen das Patriarchat nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch eine der Menschlichkeit ist. Besonders beeindruckend finde ich die Offenheit, mit der die Autor:innen über ihre persönlichen Erfahrungen sprechen. Sie scheuen sich nicht, Verletzlichkeit zu zeigen, und demonstrieren damit, dass Stärke auch aus der Akzeptanz der eigenen Schwächen erwachsen kann. Dies ist eine wichtige Lektion, nicht nur im Kontext des Feminismus, sondern für das Leben im Allgemeinen.

Das Buch ist jedoch nicht nur eine Sammlung persönlicher Erzählungen. Es ist auch ein Aufruf zum Handeln. Die Autor:innen präsentieren nicht nur Probleme, sondern auch Lösungsansätze und Strategien, wie individuell und kollektiv gegen patriarchale Strukturen vorgegangen werden kann. Das macht „Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen“ zu einem wichtigen Werkzeug für alle, die sich für eine gerechtere und gleichberechtigtere Gesellschaft einsetzen wollen. Als Fazit lässt sich sagen, dass dieses Buch eine bereichernde Lektüre für jeden ist, der sich ernsthaft mit den Themen Feminismus und Gleichberechtigung auseinandersetzen möchte. Es fordert heraus, inspiriert und motiviert zugleich, sich aktiv in die Diskussion einzubringen und für eine bessere Zukunft zu kämpfen. „Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen“ ist somit ein essentieller Beitrag zur laufenden Debatte um Gleichberechtigung und verdient es, von einem breiten Publikum gelesen und diskutiert zu werden.

Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen

8.5

Aufmachung

8.7/10

Umfang

8.5/10

Schreibstil

8.5/10

Thema

8.6/10

Aufbau

8.7/10

Lesbarkeit

8.4/10

Illustrationen Cover

8.2/10

Umsetzung

8.4/10

Hat mir besonders gefallen

  • Das Buch bietet eine breite Palette an Stimmen und Erfahrungen, die die Komplexität des Feminismus heute abbilden.
  • Die Autor:innen teilen offen und ehrlich ihre persönlichen Erfahrungen, was dem Leser ermöglicht, die Themen auf einer tieferen, emotionalen Ebene zu verstehen.
  • Neben der Darstellung von Problemen werden konkrete Lösungsansätze und Strategien gegen patriarchale Strukturen vorgestellt, was das Buch zu einem praktischen Leitfaden für Aktivismus macht.
  • Das Werk betont die Bedeutung eines solidarischen Feminismus, der über individuelle Erfahrungen hinausgeht und eine gemeinsame Basis für den Kampf gegen Ungerechtigkeit schafft.
  • Durch die Konfrontation mit unterschiedlichen Perspektiven regt das Buch zur Selbstreflexion und kritischen Auseinandersetzung mit eigenen Positionen und Privilegien an.
Mediennerd
Mediennerd
Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.
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