Enteignet: Wie die Klein- und Privatbahnen in der späteren DDR verstaatlicht wurden

Enteignet: Wie die Klein- und Privatbahnen in der späteren DDR verstaatlicht wurden ist ein Buch aus dem transpress Verlag vom 29. Juli 2020.

Enteignet

Während in den westdeutschen Besatzungszonen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Privatbahnen ihren Betrieb als eigenständige Gesellschaften fortführen konnten, kam es in der Sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR zu einem dramatischen Wandel: Bahngesellschaft für Bahngesellschaft gingen die dortigen Privatbahnen auf die Deutsche Reichsbahn über. Hinzu kam noch die Demontage einiger Bahnlinien als Reparationsleistungen. Dieses Buch von Lothar Weber gibt einen vollständigen Überblick über alle ehemaligen Privatbahnen und ihre Fahrzeuge zwischen 1947 und 1953.

Wer sich für Eisenbahnen bzw. genauer gesagt Eisenbahngeschichte interessiert wird an diesem Buch wohl kaum vorbei kommen. Ein interessantes Thema kann ich dazu nur sagen. Sogar mit einer genauen Übersicht auch der verbleibenden Lokomotiven, was mit denen passiert ist und wie deren weiterer Werdegang, wie man so schön sagt, verlaufen ist. Ein Buch mit viel liebe im Detail, wie gesagt, super geeignet für jeden Eisenbahn Fan der Eisenbahn Geschichte.

Enteignet: Wie die Klein- und Privatbahnen in der späteren DDR verstaatlicht wurden

8.5

Aufmachung

8.2/10

Umfang

9.0/10

Schreibstil

8.3/10

Umsetzung

8.5/10

Hat mir besonders gefallen

  • Viele Details
Mediennerd
Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.