Diese Highlights erwarten die Gamer-Szene in 2022

Diese Highlights erwarten die Gamer-Szene in 2022

2022 wird ein wahres Fest für Gamer oder ist es vielmehr schon. Neben zahlreichen Neuerscheinungen, die häufig noch immer für die neue und für die letzte Konsolen-Generation und PC erscheinen, erwarten die Gamer-Community auch einige Remakes und Neuauflagen beliebter Klassiker. Bei der Fülle an neuen Games, die dieses Jahr auf den Markt kommen sollen, können an dieser Stelle nur die wichtigsten besprochen werden.

Hits aus dem ersten Quartal

2022 geht nun in sein zweites Viertel und hat schon den ein oder anderen Spielekracher zu verbuchen. Allen voran natürlich der jüngste Streich aus dem Hause From-Software. Die Rede ist natürlich von „Elden Ring“, das die altbewährte Soulsborne-Formel mit einer Open World vereint. Federführend dabei war auch George R. R. Martin und der ist bekanntlich Experte dafür, wie man in Fantasy-Welten abwechslungsreich das Zeitliche segnen kann. Trotz einiger Anlaufschwierigkeiten beim Multiplayer – besonders auf der X-Box – ist die Resonanz erwartungsgemäß positiv, zumindest bei jenen, die sich an Soulsborne-Titel wagen. Die berichten aber auch, dass „Elden Ring“ einsteigerfreundlicher ist als andere From-Software-Titel der letzten Jahre.

Prequels sind bei Filmen, Büchern und Serien, aber auch Spielen beliebt, dass aber nun „Final Fantasy“, das bisher eher eine Anthology-Reihe war, ein Prequel herausbringt, überrascht ein wenig: „Stranger of Paradise: Final Fantasy Origin“ ist ein actionlastiger und etwa nach Meinung der PC-Games-Redaktion etwas konfuser Ableger der Reihe. Alle Open-World-Fans, die sich nicht an „Elden Ring“ wagen, brachte der Februar aber den zweiten Teil der Horizon-Reihe: „Horizon Forbidden West“. Wer mit Aloy allerdings auf der PS4 in den Kampf zog, hatte Probleme mit Rucklern und Systemabstürzen. Dafür gab es aus der sonst recht zufriedenen Community Kritik.

Ähnliches steht aber für einige Titel zu befürchten, deren Hauptaugenmerk auf den NextGen-Konsolen liegt und die dennoch auf der Vorgängergeneration erscheinen. Viele der wirklich heiß erwarteten Titel des Jahres haben noch kein festes Releasedatum, weshalb man davon ausgehen kann, dass sie wohl erst in der zweiten Jahreshälfte oder, wenn wir Pech haben und die Entwicklung länger dauert als erwartet, doch erst 2023 erscheinen. Planmäßig kommen sie aber dieses Jahr:

Auf diese Lizenztitel können sich Gamer in den nächsten Monaten freuen

Lang erwartet und wegen der Äußerungen von J. K. Rowling zu Transmenschen nicht gänzlich unumstritten ist „Hogwarts Legacy“. Alle Potterheads, die sich von Rowlings Ansichten nicht abschrecken lassen, bekommen aber etwas, was sie sich schon lange gewünscht haben: Ein Open-World-Game, bei dem sie Schüler in Hogwarts werden können. Auch der Trailer sorgte bei manchen Fans für Kontroversen, da er suggeriert, die Kobolde könnten die Antagonisten in der etwa 100 Jahre vor den Harry-Potter-Romanen angesiedelten Handlung sein. Das Spiel wurde von den Fans so sehnlichst erwartet, dass es bereits Wettanbieter gab, die sich mit der Fanbase einen Scherz erlaubt haben und Einzelwetten auf die Erscheinung des Spiels anboten. Neben Sportwetten mit Paysafecard waren diese Tipps die beliebtesten in den Portfolios vieler Wettanbieter.

Einige sehen in der Darstellung der geldgierigen Kobolde antisemitische Karikaturen. Ein Vorwurf, den andere als weit hergeholt betrachten. Wo wir aber schon bei Franchise-Titeln sind: Auch ein Remake des Klassikers „Star Wars: Knights of the Old Republic“ soll in Arbeit sein. Ferner erwarten uns dieses Jahr Spiele zu „Dune“ und „Avatar“ (der von James Cameron, nicht die Trickserie). Gleich zwei Titel bringt aber DC auf den Markt.

Mit „Gotham Knights“ erscheint ein indirekter Nachfolger zu den „Batman Arkham“-Spielen, in dem es Nightwing, Robin, Batgirl und Co, mit dem Court of Owls aufnehmen. Außerdem erscheint „Suicide Squad: Kill the Justice League“ für PC und die NextGen-Konsolen. Worin es darum wohl gehen könnte, sagt eigentlich schon der Titel. Des Weiteren wird uns ein neues Game in der Welt Tolkiens beschert. In „The Lord of the Rings: Gollum“ schleicht und schnüffelt der Spieler sich als der zwiegespaltene Titelheld durch eine Welt voller Orkss

Kratos is back

Das Spiel, dem nach dem Release „Elden Ring“ nun wohl am meisten entgegengefiebert wird, dürfte allerdings „God of War: Ragnarok“ sein. Seit Kratos vor einigen Jahren einen Fuß in die nordische Sagenwelt gesetzt hat, gibt es Gerüchte um den nächsten Teil der Reihe. Obgleich „God of War“ jetzt erst für den PC herauskam, scheint es ganz so, als dürften sich PlayStation-Besitzer (4 wie 5) dieses Jahr auf das nächste mythologische Schlachtfest mit dem Gott des Krieges freuen. Bereits der letzte Teil hatte schon die Ankunft Thors geteasert, der Kratos und Atreus nach dem Tod seiner Söhne und Balders auf die Pelle rückt. Dann wäre da noch eine richtig angepisste Freya, die dem Vater-Sohn-Duo gewiss an die Chaosklingen will. Und auch Göttervater Odin könnte sich in Midgard blicken lassen, sofern Kratos und Sohn ihn nicht daheim besuchen gehen.

Weitere begierig erwartete Titel in 2022

Mit „A Plague Tale: Requiem“ bekommt auch „A Plague Tale: Innocence“ von 2019 eine Fortsetzung, die aber wirklich nur auf PC und NextGen. Auch „Men of War„, „Shadow Warrior“ , „Dying Light“ und „Stalker“ warten mit Fortsetzungen auf. Der inoffizielle Vorläufer der „BioShock“-Reihe „System Shock“ erhält dieses Jahr voraussichtlich auch ein Remake, ebenso der Indie-Hit „The Stanley Parable“, der in seiner Ultra Deluxe-Ausgabe schon im April auch erstmalig für die Konsole erscheint. „Diabolo“-Fans können sich auf den mobilen Endgeräten die Zeit bis „Diabolo 4“ mit „Diabolo Immortal“ überbrücken.

Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.