Die Stunde der Matrosen: Kiel und die deutsche Revolution 1918

Die Stunde der Matrosen: Kiel und die deutsche Revolution 1918 ist ein Buch aus dem Theiss, Konrad Verlag vom 25. April 2018.

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Die Stunde der Matrosen: Kiel und die deutsche Revolution 1918: Meuterei in Wilhelmshaven, Aufstand in Kiel und Revolution im Deutschen Reich – im Herbst 1918 schlug die Stunde der Matrosen! Sie forderten Frieden und politische Mitbestimmung, gründeten Soldatenräte und hissten die rote Fahne auf den Schiffen der Kriegsflotte: Die revolutionäre Bewegung erfasste von der Küste ausgehend in wenigen Tagen das ganze Reich: Am 9. November musste der Kaiser abdanken, in Berlin wurde die Republik ausgerufen, und zwei Tage später endete mit dem Waffenstillstand der Erste Weltkrieg.

Anlässlich des 100. Jahrestages des Kieler Matrosenaufstands rekonstruiert dieses faszinierende Buch die damaligen revolutionären Ereignisse. In 40 Essays diskutieren ausgewiesene Spezialisten Voraussetzungen und Bedeutung der Revolution, die die Umbruchsphase zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik markiert. Über 200 historische Fotos, Gemälde, Flugblätter und Plakate illustrieren den Band.

Über den ersten Weltkrieg liest man immer sehr wenig, im Vordergrund steht geschichtlich gesehen immer der zweite Weltkrieg. Dies Buch zeugt aber eindrucksvoll, dass auch der erste Weltkrieg Erwähnung finden muss, denn gerade die Zeit zum Ende, der deutschen Revolution, der Aufstände war bedeutend in unserer Geschichte. Zudem ist es so, dass ich gar nicht so weit von Kiel entfernt wohne, also auch regional war das für mich mehr als spannend. Ich kann euch daher sehr empfehlen hier einmal reinzuschauen. Hier findest Du einen Teil unserer Geschichte der viel zu wenig erwähnt wird. Übrigens hat das Buch neben viel Wissen auch sehr viele Bilder parat, die einem wirklich klasse in die Zeit eintauchen lassen.

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Dazu kann ich euch noch das Buch Lob der Revolution: Die Geburt der deutschen Demokratie empfehlen: War der Umsturz von 1918 misslungen, nur eine »steckengebliebene Revolution«, eine »Sturzgeburt«? Oder handelte es sich nicht doch um einen erstaunlich unblutigen, weitgehend erfolgreichen Umbruch hin zum ersten demokratischen Gemeinwesen auf deutschem Boden? Lob der Revolution macht es sich zum Ziel, den schlechten Ruf der Revolution zu rehabilitieren, die schließlich zur ersten Republik, zur hochmodernen Weimarer Verfassung und zu den ersten allgemeinen, freien und geheimen Wahlen auf deutschem Boden führte. Lars-Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff, beide Historiker und Journalisten, führen an die konkreten Schauplätze nach München und Kiel, nach Berlin, Bremen und ins Ruhrgebiet und lassen die Zeitgenossen in Tagebüchern, Erinnerungen, Zeitungsartikeln zu Wort kommen. Höchst anschaulich entsteht so das Panorama der revolutionären Umtriebe zwischen Herbst 1818 und Herbst 1919, der deutschen Gesellschaft im Aufruhr, die nach dem Desaster des Weltkriegs die ihr angemessene politische Ordnung suchte.

9,0 von 10 Revolutionen

Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.