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Die große Prinzessin

Die große Prinzessin ist ein Buch aus dem Carl-Auer Verlag und erschien am 19. März 2024. 

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Die große Prinzessin

Die Prinzessin verlässt ihren kleinen, engen Planeten, um einen zu suchen, der groß genug ist für all ihre Träume. Auf ihrer Reise landet sie auf anderen Planeten, die von außergewöhnlichen Frauen bewohnt werden – von Simone Veil bis Rosa Parks – und jede dieser Frauen gibt der Prinzessin hilfreiche Lebensweisheiten mit auf den Weg. Vorbilder, an denen sie sich orientieren, von denen sie sich etwas abschauen kann und die ihr bei ihrer Suche zur Seite stehen. Jedes neue Treffen mit einer der besonderen Frauen stärkt ihr Selbstwertgefühl und die Prinzessin entdeckt bisher ungeahnte Fähigkeiten an sich. All das ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen, selbstgewählte Ziele zu verfolgen und Wagnisse auf sich zu nehmen. Das Märchen der großen Prinzessin taucht ein in eine feministische Welt und kommt hervorragend ohne den rettenden Ritter zu Pferde aus. Patriarchale Normen werden hinterfragt und durchbrochen. Die Botschaft: Frauen, empowert euch! Ein Jugendbuch ab 10 Jahren – nicht nur für Mädchen!

„Die große Prinzessin“ ist ein Buch, das mich auf eine einzigartige Reise mitgenommen hat, weit über die Grenzen meines gewohnten Leseverhaltens hinaus. Es erzählt die Geschichte einer Prinzessin, die sich nicht mit den Beschränkungen ihres kleinen Planeten abfinden will. Ihr Wunsch, einen Ort zu finden, der groß genug für all ihre Träume ist, führt sie zu einer Reise durch das Universum, die sowohl inspirierend als auch lehrreich ist. Auf ihrer Reise begegnet die Prinzessin außergewöhnlichen Frauen, die echte historische Figuren repräsentieren, wie Simone Veil und Rosa Parks. Diese Begegnungen sind nicht nur faszinierend, sondern auch unglaublich motivierend. Sie vermitteln wertvolle Lebensweisheiten und zeigen, dass es möglich ist, sich gegen gesellschaftliche Normen zu stellen und den eigenen Weg zu gehen. Diese Botschaft hat mich tief berührt und zum Nachdenken angeregt.

Was dieses Buch besonders macht, ist seine Fähigkeit, komplexe Themen wie Feminismus und Selbstbestimmung auf eine Weise zu behandeln, die sowohl für jüngere als auch für ältere Leserinnen und Leser zugänglich ist. Julia Pietri, die Autorin und Illustratorin, nutzt ihre künstlerische Begabung, um diese Themen mit Leichtigkeit und Tiefe zu vermitteln. Ihr Engagement als Pop-Feministin und Gründerin eines feministischen Verlags sowie ihre Arbeit mit dem Street-Art-Kollektiv „Merci Simone“ fließen in jede Seite dieses Buches ein und verleihen der Erzählung eine authentische und kraftvolle Stimme. Ein weiterer Aspekt, der mir besonders gefallen hat, ist, dass „Die große Prinzessin“ bewusst auf klassische Märchenelemente wie den rettenden Ritter verzichtet. Stattdessen steht die Selbstentfaltung und das Empowerment der weiblichen Figuren im Vordergrund. Diese Herangehensweise ist nicht nur erfrischend, sondern auch ungemein wichtig, um patriarchale Normen zu hinterfragen und zu durchbrechen.

Abschließend möchte ich sagen, dass „Die große Prinzessin“ mehr als nur ein Jugendbuch ist. Es ist eine Quelle der Inspiration und des Nachdenkens für Leserinnen und Leser jeden Alters. Die Geschichte ermutigt dazu, eigene Ziele zu verfolgen, Wagnisse einzugehen und vor allem, an sich selbst zu glauben. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die nach einer Geschichte suchen, die das Herz erwärmt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Es ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Literatur die Kraft hat, unsere Sicht auf die Welt zu verändern.

Die große Prinzessin

8

Aufmachung

8.0/10

Umfang

7.5/10

Schreibstil

7.8/10

Thema

8.2/10

Aufbau

8.0/10

Lesbarkeit

8.5/10

Illustrationen

8.2/10

Umsetzung

8.0/10

Hat mir besonders gefallen

  • Die Geschichte führt durch ein Universum voller inspirierender Begegnungen mit außergewöhnlichen Frauen, die echte historische Persönlichkeiten repräsentieren.
  • Jede Begegnung vermittelt tiefgründige Einsichten und ermutigt dazu, gegen gesellschaftliche Normen aufzubegehren und den eigenen Weg zu gehen.
  • Das Buch behandelt komplexe Themen wie Feminismus und Selbstbestimmung auf eine Weise, die sowohl für jüngere als auch für ältere Leserinnen und Leser verständlich und ansprechend ist.
  • Durch den Verzicht auf klassische Märchenelemente wie den rettenden Ritter fokussiert sich die Geschichte auf Selbstentfaltung und das Empowerment der weiblichen Figuren.
  • Julia Pietri nutzt ihre Expertise als Pop-Feministin und Künstlerin, um die Botschaft des Buches auf eine ästhetisch ansprechende und tiefgründige Weise zu vermitteln.
Mediennerd
Mediennerd
Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.
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