Das Kuckucksei

Das Kuckucksei: Kurz vor seiner Verlobung mit Betty muss Jonny erfahren, dass sie ein Adoptivkind ist und nicht aus der ordentlichen Professorenfamilie stammt, in der sie aufwuchs. Seine Bedenken hinsichtlich der Erbanlagen seiner zukünftigen Frau sind stärker als seine, wie sich nun zeigt, offenbar oberflächliche Liebe. Er besteht darauf, die richtigen Eltern von Betty kennen zu lernen. Bettys leibliche Mutter wird in Mary Miller entdeckt, einer heruntergekommenden, vulgären FEMME FATALE mit zweifelhafter Vergangenheit. Mary zieht mit ihrer Tochter zusammen, die sie auf den rechten Pfad der Tugend bringen will. Mit Herz und oft mals drastischem Humor vermag Mary nicht nur das Lebensglück ihrer Tochter zu sichern, sondern auch wieder selbst in der Gesellschaft Fuß zu fassen.

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Das ist ein richtig alter Film, der auf einer Theaterbühne spielt mit Publikum. Eigentlich gehört so etwas nicht zu dem was ich gerne schaue aber irgendwie hat mich dieser Film erreicht und irgendwie hab ich reingeschaut und irgendwie habe ich mich verdammt gut unterhalten gefühlt. Ich habe wirklich selten so einen amüsanten Film gesehen der so sehr von seinen Darstellern lebt, besonders aber von Grethe Weiser, die leider nach der Aufzeichnung verstorben ist.

Die Rolle der resoluten und vorlauten, aber warmherzigen Mary war der Erzkomödiantin Grethe Weiser wie auf den Leib geschrieben. Kurz nach dieser Aufzeichnung ist die beliebte Künstlerin bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die legendäre Theaterintendantin Ida Ehre hat „Das Kuckucksei“ mit vielen bekannten Darstellern wie Renate Heilmeyer, Henry König, Heinz Bender-Plück, Ernst Ernsthoff und Gerda-Maria Jürgens in Szene gesetzt.

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