Baby Blood

Baby Blood ist ein Horrorfilm mit u.a. Emmanuelle Escourrou, Christian Sinniger, Jean-Francois Gallotte und Roselyne Geslot von Bildstörung aus dem Jahr 1989.

Baby Blood

Mit dem neuen Leoparden schleicht sich unbemerkt ein Parasit in einen kleinen französischen Zirkus: ein Urzeitwesen, das sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich geboren zu werden – allein es fehlt die Mutter. Da kommt Yanka, die junge Dompteurgehilfin, am Käfig vorbeispaziert und die Natur nimmt ihren Lauf. Als sie wenig später Heißhunger auf Blut entwickelt, merkt sie, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Schnell wird klar, woran es liegt: Sie ist schwanger. Ihr noch ungeborenes Baby teilt es ihr höchstpersönlich in gutem Französisch mit. Und auch, dass es Hunger hat …

Alain Robak, Filmliebhaber und Autodidakt, drehte 1989 mit „Baby Blood“ eine Horrorkomödie, die in seiner Heimat die Filmszene aufmischte: Als einer der ersten französischen Splatterfilme zählt „Baby Blood“ inzwischen zu den Wegbereitern der New French Extreme (wie „High Tension“, „Inside“, „Martyrs“). Anders als seine jüngeren Verwandten zeichnet er sich allerdings durch eine so zügellos kindliche Freude am Filmemachen aus, wie man sie seit den frühen Peter-Jackson-Filmen nicht mehr gesehen hat, und entpuppt sich als wahre Wundertüte, bei der auch der Humor nicht zu kurz kommt. It’s time to feed the Baby!

Der Film ist total schräg und absurd trashig, was aber wieder irgendwie gelungen ist. Die Story ist natürlich totaler Blödsinn und ein Mix aus Eis am Stil und Alien. So stumpf, dass man es eigentlich von der Story her gar nicht schauen kann. Allerdings doch wieder irgendwie, weil der Film eben so völlig blödsinnig ist. Für Splatter-Liebhaber hat der Film beachtliches zu bieten und ist so herrlich typisch 80er Jahre. Insgesamt fand ich den Film recht unterhaltsam und kann ihn euch sehr empfehlen.

Wer solche Filme mag, dem kann ich auch den Film The Wild Boys aus demselben Label empfehlen: Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts begehen fünf Jungs aus gutem Hause, die dem Okkulten huldigen, ein scheußliches Verbrechen. Daraufhin werden sie einem alten Kapitän anvertraut, der ihnen auf seinem Kahn mit harter Hand wieder Zucht und Ordnung beibringen soll. Von der Schikane zermürbt und mit den Kräften am Ende proben sie den Aufstand – und stranden auf einer Insel voller bizarrer Gewächse, von der eine mysteriöse Kraft ausgeht. Nach einiger Zeit beginnt ihr Zauber, sie zu verändern …

Baby Blood

7.7

Story

7.1/10

Qualität

8.8/10

Schauspieler

7.4/10

Umsetzung

7.5/10

Hat mir besonders gefallen

  • Blutig, typisch 80er Jahre
  • Gelungen trashig

War nicht ganz so toll

  • Story total stumpf
Mediennerd
Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.