Albert Oehlen

Albert Oehlen ist ein Buch aus dem TASCHEN Verlag vom 25. Januar 2018.

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Albert Oehlen: Vom „Morgenlicht fällt ins Führerhauptquartier“ über die Computerwerke der Neunziger zu Fingerbildern, Baumsilhouetten und übermalten Werbeplakaten ‒ Albert Oehlen lässt Erwartungen gerne ins Leere laufen, stürzt Ästhetiken um und schlägt immer wieder neue Wege ein, um künstlerisches Neuland zu erkunden. Unsere Monografie zeigt Werke aus allen Schaffensphasen des Malers, den nicht nur der US-amerikanische Kritikerpapst Jerry Saltz zu „den einflussreichsten Künstlern unserer Zeit“ zählt.

Albert Oehlen ist vielleicht dem ein oder anderen von euch bekannt, ein deutscher Künstler, der gerade zum Anfang seiner Karriere für Aufsehen sorgte, ich erinnere mich mal darüber gelesen zu haben, da gab es ein Wandbild in einer Buchhandlung, das er zusammen mit Werner Büttner malte. Dies war stark pornografisch und beide Maler entschuldigten sich später dafür. Dann folgte eine große Karriere, die sich auch in diesem Buch widerspiegelt.

Diese XL-Monografie behandelt die ganze Bandbreite von Oehlens Werk. Roberto Ohrt schreibt über die frühen Jahre, als Oehlen sich neben Kippenberger, Büttner und anderen einen Namen in einer Szene machte, die mit den alten Regeln in Kunst und Rockmusik brach. Klaus Kertess untersucht die Jahre ab 1988, als Oehlen sich zunehmend als Maler begriff, seine ersten abstrakten Bilder malte und die Grenzen des Mediums testete. Martin Prinzhorn und John Corbett analysieren Aspekte von Oehlens Bildsprache, und der Künstler selbst redet über seine Computerbilder in einem Gespräch mit Corbett. Eine umfassende Biografie und Bibliografie runden dieses Standardwerk ab. Oehlen-Fans werden dieses atemberaubende Buch lieben, und niemand, der an zeitgenössischer Kunst interessiert ist, sollte sich diese einzigartige Gelegenheit entgehen lassen, Oehlens bemerkenswertes Werk zu entdecken.

8,5 von 10 Bildbänden

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