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Erziehung im Namen Gottes: Wie Eltern Kindern Leid zufügen

Erziehung im Namen Gottes: Wie Eltern Kindern Leid zufügen ist ein Buch aus dem Tectum Wissenschaftsverlag vom 11. Juni 2019.

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Erziehung im Namen Gottes: Wie Eltern Kindern Leid zufügen: Glaubensübergreifend herrschen Eltern seit Jahrtausenden über ihre Kinder, demütigen sie, verletzen und verstümmeln sie, beuten sie aus und halten sie wie Sklaven. Den Kindern wird beigebracht, die Eltern zu achten, ihnen zu gehorchen, sie niemals zu kritisieren. Was treibt Eltern zu ihrem grausamen Tun? Aussteiger Bernd Galeski, in eine Sekte hineingeboren und streng konform erzogen, litt selbst unter schwarzer Pädagogik.

Im Hinblick auf das Christentum, den Islam und die Zeugen Jehovas untersucht er die Hintergründe solch transgenerationaler Schreckensherrschaft. Er geht der Frage nach, warum ihr auch heute noch unzählige Kinder zum Opfer fallen, und gibt Opfern Rat, wie sie sich aus der Gewalt der Eltern, der Lehrer, der Ältesten und der Religionsgemeinschaft selbst befreien und mit den Folgen ihrer Erziehung umgehen können. Man kann den Ausstieg schaffen, in jedem Alter und jederzeit. Es gibt ein Leben danach – und es lohnt sich.

Ein interessantes Buch. Ich fand die Stellen über Christen uns Islamisten ganz okay, weitaus spannender, vor allem weil ich mich da nicht so sehr auskannte und immer nur „Geschichten“ von anderen gehört habe waren die Abschnitte über die Zeugen Jehovas. Ich hatte mal eine Schulfreundin, deren Eltern bei den Zeugen Jehovas waren und ich kann mich noch genau erinnern wie sie bei verschiedenen Dingen gelitten hat. Heute ist sie Aussteigerin, hat mehrere Kinder selbst und lebt ein schönes Leben. Das muss man aber auch erstmal schaffen, gerade wenn man darein geboren wird, wie es auch dieses Buch sehr schön beschreibt. Ich kann es euch daher sehr empfehlen, schaut einfach selbst mal rein.

8,5 von 10 Glaubensgemeinschaften

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