Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet

Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet: Wer den Wind sät, wird Sturm ernten – Michael Lüders beschreibt die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten seit der Kolonialzeit und erklärt, was sie mit der aktuellen politischen Situation zu tun haben. Sein neues Buch liest sich wie ein Polit-Thriller – nur leider beschreibt es die Realität. Eine Geschichte erscheint in unterschiedlichem Licht, je nachdem, wo man beginnt sie zu erzählen. Und wir sind vergesslich. Das iranische Verhältnis zum Westen versteht nur, wer den von CIA und MI6 eingefädelten Sturz des demokratischen Ministerpräsidenten Mossadegh im Jahr 1953 berücksichtigt. Ohne den Irakkrieg von 2003 und die westliche Politik gegenüber Assad in Syrien lässt sich der Erfolg des „Islamischen Staates“ nicht begreifen.

Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet (Taschenbuch)


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„Wer wissen will, wie in der Region alles mit allem zusammenhängt, der greife zu diesem Schwarzbuch der westlichen Politik im Orient.“ So könnte man es schon kurz zusammen fassen, ich war über diese angesprochenen Zusammenhänge sehr überrascht, stellenweise sogar erschrocken. Das Buch bietet wissen, was über die Berichte in gängigen Medien eben herausgeht, man sollte sich für ein Urteil dann schon richtig informieren, das schafft man mit diesem Buch leicht.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Geschichte, Originalität, Bedeutung
82 %
Lesbarkeit
77 %
Spannungs- und Interessensbogen
79 %
Mediennerd
Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.