Tatort: Amour fou am 05.06.2017 um 20:15 Uhr im ERSTEN

Tatort: Amour fou: Eine bizarre schwarze Masse, zusammengeschmolzen mit einem Plastikliegestuhl in einem Laubengarten – mehr ist nicht übrig von Enno Schopper. Die Berliner „Tatort“-Kommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) müssen in ihrem fünften Fall herausfinden, was hinter dem grausamen Tod des Lehrers steckt.

Die ersten Ermittlungen führen Rubin und Karow an die Gesamtschule im Neuköllner Rollbergkiez, in der Enno Schopper unterrichtete, bevor er offenbar erschlagen, mit Benzin übergossen und verbrannt wurde. Aber warum? „Fragen Sie mal die Kids im Kiez, was man am besten mit Schwulen macht“, sagt Ennos Mann Armin (Jens Harzer) zu den Ermittlern. Enno hat seine Schwulenehe demonstrativ offen gelebt – fast provokativ, jedenfalls hier. Ein Zeuge will gesehen haben, wie sich Enno dem Schüler Duran Bolic (Justus Johanssen) im Umkleideraum sexuell genähert hat. Seit Jahren kümmert sich der Lehrer um den Jungen aus schwierigen Verhältnissen. Er und Armin haben ihm ein Zuhause gegeben und ihn gefördert. Aber das Gerücht bestreiten Enno und Duran vehement. Enno wird beurlaubt, bis zur Klärung … Nun ist Enno Schopper tot. Rubin und Karow wollen Duran befragen. Aber der ist verschwunden, angeblich mit seinem Vater nach Kroatien. Stimmt das? Durans Freundin Jasna (Lisa Vicari) schwört: „Niemals! Duran hat seinen Vater gehasst“. Und Duran hätte Enno nie ein Haar gekrümmt, er habe ihn vergöttert. Das beteuert auch Armin, dessen ironisch-charmante Art bei Karow gleichermaßen Interesse und Misstrauen weckt. Rubin und Karow müssen sich anstrengen, um nicht im Morast aus Gerüchten und Vorurteilen zu versinken.

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Eines will ich hier von Anfang an mal sagen, Meret Becker ist eine hervorragende Schauspielerin, das merkt man hier eindrucksvoll einmal mehr, wenn gleich sie auch etwas beschränkt ist in ihrer Rolle, sie kann sich nicht so richtig entfalten, habe ich zumindest das Gefühl. Dennoch ist das natürlich ein Genuss sie in diesem Tatort zu sehen, der der erste der bisher fünf mit ihr ist, den ich gesehen habe. Allerdings war der Fall eher langweilig. Er fing interessant an, relativ spannend und mit einer Thematik die viel versprochen hat. Allerdings wurde er dann immer langweiliger, weil die Story nicht so wirklich voran gegangen ist. Ich habe das relativ selten bei einem Tatort, dass ich mir das Ende herbeisehne, eine Art “Was ist denn nun passiert”. Man kann ihn sehen, aber es ist keiner dieser Tatorte die man sich in ein paar Jahren nochmal ansehen möchte.

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