Tales of Berseria

Tales of Berseria: In Tales of Berseria schlüpft der Spieler in die Rolle von Velvet, einer einst freundlichen und hilfsbereiten jungen Frau, die nach einem traumatischen Erlebnis, das sich drei Jahre vor den Ereignissen aus Tales of Berseria ereignete, nur noch Wut und Rachsucht kennt. Velvet schließt sich einer Piratencrew an, die auf ihren Reisen über die Weltmeere die verschiedenen Inseln des heiligen Königreichs Midgand besucht. Dieses brandneue Abenteuer wurde von dem erfahrenen Team hinter der „Tales of“-Reihe entwickelt. Velvet wurde persönlich von Mutsumi Inomata erschaffen, einer Veteranen des Charakterdesigns. Die atemberaubenden Filmsequenzen stammen von dem berühmten japanischen Animationsstudio ufotable und garantieren eine epische und packende Geschichte in dem für das Studio typischen Stil.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die „Tales of“-Reihe bisher gar nicht kannte. JRPGs sind auch im Allgemeinen nicht so mein Ding, außer natürlich Final Fantasy, wobei da auch nur der siebte Teil. Aber ich schweife ab. Die „Tales of“-Reihe gibt es ja schon richtig lange, ich hatte nach der ersten Spielstunde mal gegoogelt und mich da etwas eingelesen, ich frage mich da wirklich wie das Spiel bzw. die Reihe bisher an mir vorbei gehen könnte.

Tales of Berseria ist also mein erstes aus dieser Reihe und ich war vom Anfang an begeistert. Begeistert von den Figuren, die wirklich Tiefgang hatten, der Atmosphäre, die Kämpfe vor allem. Ja, die Kämpfe haben richtig Spaß gemacht, denn man kämpft hier in Kombos, also sehr actionreich, beinahe etwas so wie in Remember Me. Erst dachte ich mir das es schade ist, denn ich mag das Mampfsystem von Final Fantasy, doch schnell gefiel mir dies actionreichere System besser. Auch die Story hat es in sich, dazu will ich aber nichts verraten, ich fand das alles sehr dicht und in der Welt authentisch.

Am meisten gefallen haben mir aber die Animationen und die gesamte Präsentation vom Spiel, das weniger einem Spiel, als vielmehr einer Anime Serie glich. So kam ich mir wirklich von Anfang an vor als schaue ich eine Anime Serie oder Film, einfach herrlich gemacht, ich kann es jedem empfehlen, besonders aber denen die sich mal wieder im Gaming-Bereich überraschen lassen wollen und die „Tales of“-Reihe, wie ich, nicht kennen. Viel Spaß beim Spielen.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Umfang, Charaktere
90 %
Langzeitmotivation, Wiederspielbarkeit
84 %
Sound, Musik
86 %
Mediennerd
Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.