Silence

Silence ist ein Bildband aus dem AS Verlag vom 3. Juni 2018.

Silence (Fotografie)
  • Caroline Fink
  • Herausgeber: AS Verlag
  • Auflage Nr. 1 (03.06.2018)
  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten

Letzte Aktualisierung am 18.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Silence: Kaum war die Fotografie erfunden, folgten auch schon die rasenden Reporter. Je schneller die Verschlüsse das Knacken lernten, desto aufregender wurden die Sujets. Highspeed ist heute in der Echtzeitfotografie das Schlüsselwort. Da tut es richtig gut, sich der innovativen Fotografin Caroline Fink anzuvertrauen und mit ihr die Stille der Natur zu entdecken: in den Bergen, in der Wüste, in den Wäldern, beim Anblick der Wolken und des Himmels. «Silence» ist ein grosses Bildvergnügen – und mehr noch: der Weg zur Entspannung durch Betrachtung – für von Hektik getriebene Zeitgenossen.

Es ist kein Zufall, dass Caroline Fink ihre frühen Sujets fast alle in den Bergen fand. Die Berge stehen für unendliche Zeitbegriffe, ja, für Zeitlosigkeit, für Demut auch und für Einkehr bei sich selbst. Die Erfinder der Bibliotherapie hatten das Wort vor Augen. Doch schon der grosse Dichter Rumi schrieb als Meister des Worts: «Eine grosse Stille überkommt mich. Und ich frage mich, warum ich je Worte brauchte.» Er ahnte, dass viele Antworten und das Geheimnis des Lebens in der Stille liegen. Caroline Fink hat sich mit Silence auf den Weg gemacht, den Betrachter an der Faszination teilhaben zu lassen, die stille Motive auf uns ausüben. Ihre Bilder lassen zur Ruhe kommen und regen gleichsam an, die Landschaft wieder so zu sehen, wie sie war, als sie einfach noch Landschaft sein durfte. So gesehen ist «Silence» eine wunderbare Schule des Sehens, Verstehens und zu sich Findens.

Auf meinem Tisch landen viele Bildbände von irgendwas, Berge, Porträts etc. aber einen solchen Bildband habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Silence, also Stille passt hier wunderbar, denn es ist in der Tat möglich Stille einzufangen in Fotografien, das ist der Künstlerin mehr als gelungen. Am meisten beeindruckt da das Bild von Polarlichtern, dazu gibt es eine interessante Geschichte. Wusstet ihr, dass die Eskimos daran glauben, dass die Polarlichter Seelen von verstorbenen sind? Das fällt mir aber dazu nur gerade so am Rande ein. Ich fand die Fotografien toll, sehr beruhigend und sie regen zum Nachdenken an, wenn man sich darauf einlässt. Schaut sie euch doch auch einfach mal an.

8,5 von 10 Polarlichtern

Mediennerd
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