Paradies am Rande Europas: Impressionen aus Georgien von 1992 bis 2017

Paradies am Rande Europas: Impressionen aus Georgien von 1992 bis 2017 ist ein Buch vom Mitteldeutscher Verlag vom 1. Juni 2018.

Paradies am Rande Europas: Impressionen aus Georgien von 1992 bis 2017
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Paradies am Rande Europas: Impressionen aus Georgien von 1992 bis 2017
  • Volker Dittrich
  • Herausgeber: Mitteldeutscher Verlag
  • Auflage Nr. 1 (01.06.2018)
  • Taschenbuch: 320 Seiten

Letzte Aktualisierung am 21.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Paradies am Rande Europas: Impressionen aus Georgien: Fesselndes Porträt eines fragilen Traumlandes: Als Volker Dittrich 1992 das erste Mal Georgien besuchte, hatte das Land gerade seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion erklärt. Kurz darauf war es in einem Bürgerkrieg versunken und hoffte auf Rettung durch den ehemaligen Außenminister der Sowjetunion Eduard Schewardnadse. Von da an ließ das Paradies am Rande Europas den Autor nicht mehr los, und er fand dort enge Freunde. In den letzten 25 Jahren hat er vor Ort viele Interviews mit Georgiern aus verschiedensten Regionen und Bevölkerungsschichten geführt. Sie geben Einblick in die Entwicklung Georgiens, Auskunft über seine Geschichte, Wirtschaft, Religion, Kunst und Literatur wie auch in die Veränderung der Lebenssituation der Menschen bis heute. Die letzte in diesem Buch beschriebene Reise führte Volker Dittrich in die Bergregion Tuschetien im Hohen Kaukasus. Er beschreibt die Wanderung entlang der russisch-tschetschenischen Grenze, die Überwindung des 3.500 Meter hohen Azunta-Passes und den Abstieg in der Region Chewrusetien. Ein unglaubliches Natur­erlebnis, das für alle Strapazen dieser Wanderung entschädigt.

Da fährt jemand für Interviews in ein Land in dem Bürgerkrieg herrscht, weil sich Georgien 1991 abspaltete von Russland, und derjenige verliebt sich in das Land und die Leute. Das klingt nicht nur wie eine Liebesgeschichte, im Grunde ist es das auch. Man merkt dem Autoren die Liebe zu dem Land an, das finde ich wunderbar, bei jeder Beschreibung merkt man die Hingabe, die Liebe, die Begeisterung vom Autoren und wird auch jedesmal aufs neue angesteckt.  Man bekommt richtig Lust sich das selbst alles anzusehen. Zwar hat das Buch auch einige Bilder parat, es hätten aber gerne mehr sein dürfen. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Wer Georgien kennenlernen möchte sollte dieses Buch zur Hand nehmen.

7,5 von 10 wunderschönen Ländern

Mediennerd
Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.