Macht.Mensch.Steinmeier am 07.02.2017 um 23:15 Uhr im rbb

Macht.Mensch.Steinmeier: Frank-Walter Steinmeier, deutscher Außenminister von 2005 bis 2009, gescheiterter Kanzlerkandidat, dann Oppositionsführer, dann wieder Chef des Auswärtigen Amts. Brückenbauer, „graue Effizienz“, Krisenmanager. Ein Mann des Ausgleichs und des abgewogenen Wortes, dem selbst der politische Gegner stets mit Respekt begegnet. Er wirkt wie einer, der frei von Eitelkeit immer um die Sache kämpft. Als Außenminister stellt er sich den dramatischen Konfliktherden und steht in bewegten Zeiten für Verlässlichkeit. Das macht ihn zum beliebtesten Politiker der Deutschen. Und dennoch bleibt er für viele Menschen „unfassbar“. Unabhängig von der Person, gibt es in der Öffentlichkeit Kritik daran, wie der Kandidat für das hohe Amt bestimmt wurde. Frank-Walter Steinmeier, der mit einer großen Mehrheit in der Bundesversammlung rechnen kann, hat nie die große Bühne gesucht, nie zu viel von sich preisgegeben, nicht an Zäunen gerüttelt oder nach gewaltigen politischen Niederlagen die Fassung verloren. Jetzt soll er in ein Amt gewählt werden, das keine politische Entscheidungskraft hat und keinen braucht, der Kompromisse sucht. Er will Mut-Macher werden. Kann er das? Eine verunsicherte Gesellschaft mental stabilisieren? Kann er leidenschaftlich und glaubwürdig für die gefährdete Demokratie werben? Eine biografische Reise, die von Brakelsiek über Hannover, nach Brandenburg an der Havel und Berlin führt.

Frank-Walter Steinmeier: Die Biografie (Gebundene Ausgabe)


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Ich finde Frank-Walter Steinmeier ziemlich sympathisch, auch wenn ich mit dem Programm seiner Partei so gar nichts anfangen kann. In dieser Doku wird er als Person dargestellt, Wegbegleiter kommen zu Wort und zu meiner großen Überraschung doch eher negative Stimmen. Selbst Frauke Petry kam hier zu Wort. Es wurde gesagt das er mit Kritik nicht umgehen kann und eben kein Kämpfer ist, deswegen auch das Rennen um den Kanzler damals verloren hat. Er ist daher auch der falsche für die Wahl zum Bundespräsidenten. Außerdem wurde nocheinmal der Streit in der Partei von Beck und Müntefering gezeigt. Ich fand die negativen Dinge haben hier mehr kraft gehabt und frage mich was diese Doku damit bezwecken will? Eine biografische Reise, wie es hier heißt, sollte doch neutral sein? Mir hat das nur bedingt gefallen.

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