Geschichte im Ersten Akte D (1) „Die Rentenlüge“am 06.03.2017 um 23:45 Uhr im ERSTEN

Geschichte im Ersten Akte D (1): „Akte D – Die Rentenlüge“ untersucht, wieso es den Politikern bis heute nicht gelungen ist, eine verlässliche und sichere Rentenpolitik zu betreiben. 60 Jahre nach der großen Rentenreform von 1957 stellt sich die Frage, ob die Fehler in der Vergangenheit liegen oder ob es sich um ein neues Phänomen handelt. Nach und nach enthüllt der Film, dass in der Tat viele Probleme hätten vermieden werden können. Von Anfang an hatte der Kölner Wilfrid Schreiber mögliche Schwierigkeiten vorhergesehen und Lösungen vorgeschlagen. Doch anstatt auf den Vater der großen Rentenreform zu hören, wurde immer wieder kurzfristig gedacht. Wahlversprechen sorgten allzu oft für falsche Entscheidungen, die im Laufe der Jahrzehnte die Rente immer weiter gefährdeten.

Ich will es dieses Mal kurz machen, das ist die erste Dokumentation über unser Rentensystem, die ich verstehe. Bzw. ich verstehe unser Rentensystem und die Zusammenhänge nun, was mir bisher immer irgendwie verschlossen war. Hier hat man das Rentensystem seit Adenauer erklärt, wie es sich auch über die Jahre verändert hat, wie es damals im Grunde gedacht war und das es wohl funktioniert hätte, wenn es sich Politiker nicht als Wahlversprechen verändert hätten. Das ganze ist insgesamt schon irgendwie heftig, wenn man das mal reflektiert, darf man eigentlich gar nicht, sonst stellt man schnell fest, dass dieses ganze System eine große Blase ist, die irgendwann zerbricht, ich hoffe ich bekomme das nicht mehr mit.

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ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Informationsgehalt
97 %
Umsetzung
81 %
Sprecher, Musik, Animation und Effekte
78 %
Mediennerd

Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.