Ein kleines, aber feines Kino in den eigenen vier Wänden einrichten

Ein kleines, aber feines Kino in den eigenen vier Wänden einrichten

Ein Heimkino ist ein Traum, den sich viele Filmfans einmal in ihren eigenen vier Wänden verwirklichen wollen. Wie bei jedem Erwerb von Multimedia-Equipment ist auch die Einrichtung eines Heimkinos mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Diese können je nach gewählter Ausstattung mitunter stark variieren, weshalb vor dem Kauf unbedingt ausreichend Zeit in die Planung des Kinoraums investiert werden sollte.

Was wird alles für ein Heimkino benötigt?

Während einige Objekte den Kinogenuss in den eigenen vier Wänden lediglich noch besser machen, kann auf manche nicht verzichtet werden, da das Heimkino ohne sie nicht funktionieren würde. Unbedingt benötigt werden:

– ein Beamer mit Deckenhalterung bzw. einem Regal o.ä., auf dem der Beamer in der richtigen Höhe abgestellt werden kann
– ein Computer oder Blu-ray-Player zum Abspielen der Filme
– eine ausreichend große Leinwand
– ein AV-Receiver
– ein Soundsystem bestehend aus mehreren Lautsprechern inkl. Halterung und einem Subwoofer
– Möbel wie beispielsweise bequeme Sessel und Sofas
– Verkabelung, Steckerleisten, Fernbedienungen und andere Kleinteile

Zu den Ausstattungsmerkmalen, die das Heimkino besser machen, aber nicht zwingend vonnöten sind, zählen:

– ein Belüftungssystem
– Schalldämmung, um den Sound zu optimieren
– Dienstleistungen durch Fachleute, beispielsweise eine Akustikoptimierung oder Unterstützung bei Planung und Bau

Wie viel Geld kostet ein Heimkino?

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Generell hängt dies davon ab, ob ein eher einfaches oder ein professionelles Heimkino eingerichtet wird. Zwar sinken die Ausgaben mitunter erheblich, wenn auf einen Teil der nicht zwingend erforderlichen Ausstattung verzichtet wird. Insbesondere Dienstleistungen zur Optimierung des Heimkinos können teuer werden. Mithilfe von Software und Informationen aus dem Internet und ein wenig Zeitaufwand lässt sich der Kinoraum auch ohne Fachkenntnis selbst planen, um mit gegebenem Equipment und Raummaßen den besten Sound und eine gute Sicht von allen Sitzplätzen zu erreichen.

Die finanzielle Planung kann schwierig werden, da es große Schwankungen bei Preisen für unbedingt notwendige Ausstattung gibt. So gibt es beispielsweise bereits gute Leinwände für rund 100 Euro im Handel, es kann aber auch problemlos vier- oder fünfmal so viel für eine Leinwand ausgegeben werden. Insbesondere beim Soundsystem und den Möbeln gibt es prinzipiell kein Limit nach oben.

Die Grundausstattung eines kleinen Heimkinos kostet mindestens rund 2.500 Euro. Der Kredit für die erste Finanzierung des kleinen Heimkinos kann man sich zum Beispiel bei Vexcash leihen. Dort gibt es Kredite mit kurzer Laufzeit und niedriger Kredithöhe.  Für einen gut ausgestatteten privaten Kinoraum mit zehn Sitzplätzen, einem erstklassigen Beamer und ausgeklügeltem Soundsystem können mitunter 10.000 Euro und mehr fällig werden.

Tipps für ein kleines, aber feines Heimkino

Generell gilt: Je mehr Geld für das Kinozimmer zu Hause ausgegeben wird, desto näher kommt das Erlebnis an ein “richtiges” Kino heran. Teurere Technik führt zu schärferen Bildern und besserem Sound, Investitionen in Möbel und Raumausstattung stellen sicher, dass alle Personen im Raum bequem sitzen und die Leinwand optimal sehen können. Vor dem ersten Kauf sollte das zukünftige Heimkino und alle darin enthaltenen Elemente, auch aus finanzieller Perspektive, genau geplant werden. So können unangenehme Überraschungen effektiv vermieden werden.

Manche Elemente in einem professionell eingerichteten Heimkino tragen sehr zur typischen “Kino-Atmosphäre” bei, führen jedoch nicht zwingend zu einem besseren Erlebnis oder mehr Gemütlichkeit.

Dazu gehören zum Beispiel echte Kinosessel, die problemlos durch günstigere und ebenso bequeme Fernsehsessel aus dem Möbelhaus ersetzt werden können. Sofas sind kostengünstiger als authentische Kinosessel, ermöglichen aber, nach Belieben in vielen verschiedenen Positionen zu sitzen und zu liegen. Insbesondere bei Möbeln für das eigene Heimkino bietet es sich an, im Internet oder in Zeitungsannoncen nach günstigen gebrauchten Stücken von Privatpersonen zu suchen.

Typischerweise ist die Technik das teuerste Element bei der Einrichtung eines Heimkinos. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass veraltete Geräte gekauft werden müssen, wenn Geld gespart werden soll. Vielmehr sollte geschickt gekauft werden: So bieten Vorführgeräte aus dem Einzelhandel und B-Ware großes Sparpotenzial mit meist nur minimalen optischen Makeln. Wer antizyklisch kauft, also zu Beginn des Sommers oder nach großen Sportveranstaltungen, kann mit ein wenig Glück brandneue Geräte zum Schnäppchenpreis kaufen.

Fazit

Ein eigenes Kino zu Hause ist ein lang gehegter Traum vieler Filmfans, der jedoch meist mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden ist. Durch geschickte Planung und die Beachtung einiger grundsätzlicher Tipps können die Ausgaben verringert und dennoch ein großartiges Heimkino eingerichtet werden.

Mediennerd
Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.