Aus, Amen, Ende?: So kann ich nicht mehr Pfarrer sein

Aus, Amen, Ende?: So kann ich nicht mehr Pfarrer sein: Als Thomas Frings im Februar 2016 sein Amt als Pfarrer niederlegt, ins Kloster geht und diesen Schritt öffentlich erklärt, ist das Echo gewaltig. Nicht nur in den Medien, auch unter Amtsbrüdern und Gläubigen. Tausende Followers auf Facebook liken seinen Schritt. Sie spüren: Dort ist jemand, der nicht aus Trotz oder Angst, sondern aus tiefer Liebe zur Kirche eine solch schwere Entscheidung getroffen hat. Auch in seinem Buch redet Frings Klartext, benennt Missstände und gibt Einblick in sein Seelenleben als Pfarrer. Er kritisiert, zeigt aber auch neue Wege auf und liefert Erklärungen und Lösungsansätze. Für Thomas Frings ist klar: Kirche muss wieder mehr Kirche sein, wenn sie überleben will.

Aus, Amen, Ende?: So kann ich nicht mehr Pfarrer sein (Gebundene Ausgabe)


Neu ab: EUR 8,99 Auf Lager
gebraucht ab: EUR 6,50 Auf Lager

Ich fand den Ansatz des Buches interessant. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht gläubig bin, ich habe aber Respekt vor allen, die an Religionen, an Gott oder sonstwen glauben. Religion kann auch eine tolle Sache sein, wenn man sich eben darauf einlässt. Ich mache das nicht, informiere mich aber immer gerne und habe unlängst erkannt, dass die Kirche ein Problem hat. Der Pfarrer schreibt in einem Kapitel „Messe gegen Sportschau“. Dort erklärt er das Menschen immer was anderes vorhaben und man keine Messe abhalten kann, zu der jeder Zeit hat bzw. das es Dinge gibt die Menschen eben mehr Spaß machen als zur Kirche zu gehen, wie Gartenarbeit oder auszuschlafen, das waren die Beispiele in diesem Kapitel. Das ist meiner Meinung genau das Problem der Kirche, während der Pfarrer auch den Menschen die Schuld zu geben scheint, finde ich ist die Kirche unspannend geworden. Unspannend und veraltet, daher verlieren sie immer mehr junge Menschen. Die Kirche sollte moderner und aufgeschlossener werden, flexibler auch. Das sind zumindest die Gründe warum ich nie in die Kirche gegangen bin, bzw. warum ich irgendwann damit aufgehört habe. Aber ich schweife ab, auf jeden Fall kann ich das Buch durchaus empfehlen, wenn ich es an manchen Stellen nicht so gut fand, immer dann wenn die Schuld bei anderen gesucht wird. Ansonsten hatte es interessante Ansätze, aber werft einfach selbst mal einen Blick rein.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Geschichte, Originalität, Bedeutung
71 %
Lesbarkeit
70 %
Spannungs- und Interessensbogen
70 %
Mediennerd

Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.