Die Braune Bastion. Der Aufstieg der NSDAP in Mittel- und Oberfranken (1922-1933)

Die Braune Bastion. Der Aufstieg der NSDAP: Franken war der erste Erfolgsraum Hitlers im Reich: Hier fand er am frühesten einen breiteren Anhang und gewann die entscheidende Brücke von München nach Berlin. Die Regionalstudie von Rainer Hambrecht zur nationalsozialistischen Bewegung in Franken beleuchtet detailliert die auch von Konflikten geprägte Entwicklung hin zur Massenpartei und zeigt die Rahmenbedingungen für den Aufstieg der Partei auf. Das Buch ist die Neuauflage einer langen vergriffenen Dissertation, die zusätzlich um zahlreiche Bilder, Grafiken und Dokumente ergänzt wurde das Standartwerk zum Thema.

Ich muss mal etwas weiter ausholen, in der Schule wird diese Thematik von Hitler und seiner Partei ja hoch und runter aufgezählt. Man lernt so vieles über die Kriegsjahre, aber über die Tatsache, wie es Hitler schaffen konnte sein Reich sozusagen aufzubauen lernt man kaum. Lediglich ein paar Bezugspunkte habe ich noch im Kopf, die kaum erwähnenswert sind. Ich fand dieses Buch interessant, wenn ich auch nicht aus Franken komme. Es zeigt die politische Lage eben vor der Zeit von Hitler auf und man kann sich damit sehr einfach erschließen wie es überhaupt möglich war an die Macht zu kommen. Das ist nur grob angerissen, ihr könnt euch nicht vorstellen wie detailliert das in diesem Buch abgebildet ist, man lernt in der Schule nichtmal ein Zehntel dessen, was hier im Buch erklärt wird. Man sollte diese Geschichte kennen, damit man nicht Gefahr läuft, dass sich eben diese wiederholt, was wohl in unser jetzigen Zeit wichtiger ist als jemals zuvor, schaut also unbedingt mal in dieses Buch hinein.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Geschichte, Originalität, Bedeutung
100 %
Lesbarkeit
81 %
Spannungs- und Interessensbogen
82 %
Mediennerd
Medienproduzent/Blogger, Katzenliebhaber und 1. FC Köln Fan im hohen Norden. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung teste und vermarkte ich seit 2009 Produkte aller Art. Sie erhalten immer ein ehrliches Feedback.